Grünes Licht für Storm Shadows

Ukraine darf Russland mit Langstreckenwaffen angreifen

Die Trump-Regierung hat überraschend eine wichtige Beschränkung für den Einsatz bestimmter Langstreckenraketen durch die Ukraine aufgehoben.
22.10.2025, 22:08
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Die Trump-Regierung hat eine wichtige Beschränkung für den Einsatz bestimmter Langstreckenraketen durch die Ukraine aufgehoben, die von westlichen Verbündeten bereitgestellt wurden, wie das "Wall Street Journal" berichtet.

Damit kann Kyjiw seine Angriffe auf Ziele in Russland verstärken und den Druck auf den Kreml erhöhen, wie US-Beamte am Mittwoch mitteilten.

Genauer gesagt, geht es um die "Storm Shadow"-Raketen. Diese Raketen haben eine weitaus geringere Reichweite als die US-amerikanischen Tomahawks und wurden bereits zuvor für Angriffe auf Ziele in Russland eingesetzt.

Das "grüne Licht" ermöglicht es Kyjiw nun, die Luftkampagne innerhalb Russlands auszuweiten. Eine grundlegende Veränderung der Lage dürften aber auch diese Marschflugkörper nicht herbeiführen können.

Der unangekündigte Schritt der USA folgt auf die kürzlich erfolgte Übertragung der Zuständigkeit für die Unterstützung solcher Angriffe von Verteidigungsminister Pete Hegseth im Pentagon auf den obersten US-General in Europa, General Alexus Grynkewich, der auch als NATO-Kommandeur fungiert.

Gleichzeitig soll in den nächsten Tagen eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland bekannt gegeben werden, wie der US-Finanzminister Scott Bessent am Mittwoch sagte.

"Verschärfung der Sanktionen gegen Russland"

"Wir werden entweder nach Börsenschluss heute Nachmittag oder gleich morgen früh eine erhebliche Verschärfung der Sanktionen gegen Russland bekannt geben", erklärte Bessent am Mittwochnachmittag gegenüber Reportern im Weißen Haus. "Sie müssen abwarten, um zu erfahren, worum es sich dabei handelt", fügte er hinzu.

Auch EU schnürte neues Sanktionspaket

Fast zeitgleich gab es auch aus der Europäischen Union Neuigkeiten zu Sanktionen gegen Russland. Die Mitgliedsstaaten haben sich laut der aktuellen dänischen EU-Präsidentschaft auf neue Strafmaßnahmen verständigt, wie in Brüssel bekanntgegeben wurde. Im Mittelpunkt stehen dabei russisches Öl und Gas.

Die Einigung wurde einen Tag vor dem EU-Gipfel erzielt, bei dem am Donnerstag in Brüssel die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer über die weitere Unterstützung für die Ukraine beraten wollen. Nach Informationen aus Kyjiw wird auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an den Gesprächen teilnehmen.

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