Tierisches Drama für Selfie?

Verstörend! Brite filmte sich selbst im Tigergehege

Er wollte offenbar spektakuläre Aufnahmen aus nächster Nähe machen – doch sein gefährlicher Ausflug in ein Tigergehege endete tödlich.
15.10.2026, 15:00
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Was ging nur in diesem Mann vor? Im britischen Yorkshire Wildlife Park kam es am Samstag zu einer Tragödie, die wohl vermeidbar gewesen wäre. William Chapman betrat das Gehege eines Tigers und näherte sich dem mächtigen Raubtier. Offenbar wollte er seinen lebensgefährlichen Leichtsinn sogar mit der Kamera festhalten. Wenig später war der Mann tot.

Besucher schreien - doch Mann geht einfach weiter

Videoaufnahmen sollen die dramatischen Augenblicke vor dem tödlichen Angriff zeigen. Zunächst liegt der Tiger scheinbar entspannt auf einer Holzplattform. Doch dann nähert sich Chapman dem Tier. Im Hintergrund sind bereits die aufgeregten Rufe von Zoobesuchern zu hören, die offenbar erkennen, in welcher Gefahr sich der Mann befindet.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Was möglicherweise als spektakuläre Aufnahme geplant war, wurde zum tödlichen Fehler. Der Tiger griff an, Chapman überlebte die Begegnung nicht.

Kein Kuscheltier

So tragisch der Tod des Briten ist, so deutlich zeigt der Vorfall auch, weshalb Sicherheitsbarrieren in Tierparks niemals missachtet werden dürfen. Tiger gehören zu den größten und kräftigsten Raubkatzen der Welt. Selbst in menschlicher Obhut bleiben sie Wildtiere mit natürlichen Instinkten, enormer Kraft und blitzschnellen Reaktionen.

Chapmans Familie erklärte inzwischen, dass der 23-Jährige seit Jahren unter erheblichen psychischen Problemen litt. Sein Motiv ist nach wie vor ungeklärt.

Die Verantwortung für die gefährliche Begegnung darf deshalb nicht dem Tiger zugeschoben werden. Wer eigenmächtig ein Raubtiergehege betritt, bringt nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr, sondern riskiert auch das Leben des Tieres, falls Einsatzkräfte eingreifen müssen.

red, 15.10.2026, 15:00
Mehr zum Thema