4,8 Millionen Euro Schaden

Zuwanderer-Clan zockt Staat ab – Kickl außer sich

Ein Zuwanderer-Clan hat dem österreichischen Staat fast fünf Millionen Euro abgezockt. FPÖ-Chef Kickl schießt scharf gegen die Regierung.
Newsdesk Heute
09.04.2026, 21:02
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Aufregung um ein riesiges Betrugsnetzwerk aus Syrern, Afghanen, Pakistani und Marokkanern: Seit 2024 sollen die Zuwanderer den Staat Millionen gekostet haben. Schamlos wurde das heimische Sozial- und Steuersystem ausgenutzt. Am Ende entstand ein Schaden in der Höhe von 4,8 Millionen Euro – "Heute" berichtete.

Als Dreh- und Angelpunkt dienten hierfür über 200 Scheinfirmen, mit denen Einkommen sowie Beschäftigungen vorgetäuscht und Vorsteuer geltend gemacht wurden. Die Gruppe soll auch für Familiennachzug durch gefälschte Dokumente gesorgt haben. Eine weitere Masche waren Scheinehen, durch die Sozialleistungen kassiert wurden.

Kickl: Regierung muss aufwachen

Besonders dreist ist aber der Fall eines Syrers, dem man sogar die Staatsbürgerschaft ergaunerte. Dafür benötigte es lediglich einen gefälschten Lohnzettel einer Scheinfirma. Nun soll ein Aberkennungsverfahren folgen.

Obwohl das Netzwerk nun aufflog und für einige Verdächtige die Handschellen klickten, zeigt sich die FPÖ empört. So meldete sich am Donnerstagnachmittag der freiheitliche Chef Herbert Kickl via Facebook zu Wort.

"Dieser Millionenbetrug am Steuerzahler ist das Ergebnis eines politischen Totalversagens", begann Kickl seinen Rundumschlag. Und weiter: "Die Dilettanten in der Regierung müssen endlich aufwachen und die Interessen der eigenen Bevölkerung schützen, anstatt tatenlos zuzusehen, wie unser Steuergeld von Kriminellen vernichtet wird!"

"Reiner Hohn"

In die gleiche Kerbe schlug auch FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz. Wie schon sein Chef sprach auch er von einem "politischen Totalversagen". Besonders empört zeigte sich der Freiheitliche darüber, dass Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) und Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) die Sprengung des Zuwanderer-Clans als Erfolg verkaufen würden.

Dies sei "reiner Hohn", polterte der Blaue. Er kritisierte, dass bei "heimischen Häuslbauer und Kleinunternehmer" sofort seitens der Finanz nachgeprüft würde, aber "ein krimineller Migrantenclan offensichtlich ungestört den Staat plündern" könne.

Dem Innenminister stellte Schnedlitz kein gutes Zeugnis aus: Es sei ein "handfester Skandal und ein Armutszeugnis für die Sicherheit in diesem Land unter der ÖVP", dass dieses Netzwerk erst nach einem angerichteten Schaden von fast fünf Millionen Euro gefasst wurde. Er warte auf den Tag, an dem Karner "Scheinfirmen-Verbotszonen" aufstelle. Für die Täter forderte der FPÖ-General "drastische Konsequenzen".

{title && {title} } red, {title && {title} } 09.04.2026, 21:02
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