BMI zieht positive Bilanz

10 Medaillen! Polizei-Sportler räumen bei Olympia ab

Österreichs Polizei-Sportler räumen bei Olympia und Paralympics kräftig ab. Insgesamt holte der Spitzensportkader zehn Medaillen.
Newsdesk Heute
25.04.2026, 15:09
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Österreichs Polizei-Sportler haben eine starke Wintersaison hingelegt – bei Olympia und den Paralympics gab es gleich mehrere Medaillen. Insgesamt durfte sich der Spitzensportkader des Innenministeriums über eine erfolgreiche Bilanz freuen.

Beim Saisonabschluss am Freitag wurde in Wien auf die Leistungen zurückgeblickt. 23 Athleten waren bei den Olympischen und Paralympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026 im Einsatz – und holten insgesamt zehn Medaillen.

Bei den Olympischen Spielen sicherten sich 22 Polizeispitzensportler fünf Medaillen. Gold ging an Katharina Huber in der alpinen Kombination, Silber an Lisa Schulte im Team-Bewerb im Kunstbahnrodeln sowie an Fabio Gstrein im Slalom. Bronze holten Cornelia Hütter im Super-G und Jakob Dusek im Snowboard Cross.

Auch bei den Paralympics gab es große Erfolge: Veronika Aigner gewann im Para-Ski alpin gleich vier Goldmedaillen (Slalom, Riesentorlauf, Abfahrt und Kombination) sowie Silber im Super-G. Damit erreichte sie die erfolgreichste Bilanz des ÖPC seit Einführung der neuen Klasseneinteilung vor 20 Jahren.

Innenminister Karner zieht positive Bilanz

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) unterstrich die Bedeutung des Modells: "Wie unsere Athletinnen und Athleten setzen wir als Innenministerium auf Nachhaltigkeit – in der polizeilichen Berufsausbildung als auch der Möglichkeit, Sport professionell auszuüben. Sportliche Karriere und ein sinnstiftendes Arbeitsumfeld sind im BMI kein Widerspruch. Im Gegenteil: Unser Erfolgsmodell ermöglicht eine maximale Fokussierung auf die Sportkarriere, ohne dabei auf soziale Absicherung und berufliche Weiterbildung verzichten zu müssen. Ihr Einsatz auf und abseits der Wettkampfstätten stärkt unsere Gemeinschaft und trägt wesentlich zur öffentlichen Sicherheit bei."

Auch Bundespolizeidirektor Michael Takács zog eine positive Bilanz: "Zehn Sportarten, fünf Medaillen und 25 Top-Ten-Ergebnisse bei den Olympischen Spielen sowie fünf Disziplinen und fünf Medaillen bei den Paralympischen Spielen – dies ist auch eine Erfolgsbilanz für die duale BMI-Spitzensportförderung."

Günther Marek, Gruppenleiter im Innenministerium, ergänzte: "Die sportlichen Highlights sowie die hohe Teilnehmeranzahl heimischer Polizeispitzensportlerinnen und -sportler beweist einmal mehr, dass das System der Spitzensportförderung im Bundesministerium für Inneres der richtige Weg ist und damit einen wichtigen Beitrag zum internationalen Erfolg Österreichs leistet. Die dual aufgebaute Spitzensportförderung hat eine lange Tradition im Innenressort, ist ein Aushängeschild unserer Ausbildung und sichert gleichzeitig die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung."

Auch abseits der Großereignisse lief es für den Polizeisport rund: In der Wintersaison 2025/2026 wurden insgesamt 84 Podestplätze erreicht – darunter 32 Siege, 30 zweite und 22 dritte Plätze. Besonders herausragend: Julia Scheib gewann den Gesamtweltcup im Riesentorlauf, Riccarda Ruetz holte sich den Gesamtsieg im alpinen Rodeln.

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