Tragödie in Crans-Montana

40 Tote nach Explosion – War Wunderkerze Auslöser?

Bei der verheerenden Explosion in Crans-Montana sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Zur Brandursache gibt es derzeit "mehrere Hypothesen".
Newsdesk Heute
01.01.2026, 21:28
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Bei einem verheerenden Brand im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. In der Bar "Le Constellation" hatte sich laut Polizei gegen 01.30 Uhr eine "Explosion unbekannter Ursache" ereignet.

"Es handelt sich um eine der schlimmsten Tragödien, die es in diesem Land gab", eröffnete der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin am Donnerstagabend die Pressekonferenz. Er teilte zudem mit, dass er keine Neujahresansprache halten werde.

Mindestens 40 Tote, 115 Verletzte

Laut der Kantonspolizei sollen die Einsatzkräfte zwei Minuten nach der Alarmierung vor Ort eingetroffen sein. Mindestens 40 Menschen kamen ums Leben, 115 weitere wurden zum Großteil schwer verletzt. Weiter heißt es, die Identifizierung der Verletzten dauert noch eine Weile an. Viele Verletzte konnten bereits in spezielle Brandkliniken untergebracht werden.

Italiens Außenminister Antonio Tajani sprach zuvor von mindestens 47 Todesopfern, berichtet "20 Minuten". Zudem würden laut Tajani 16 Italiener vermisst. Er rechne damit, dass die Opferzahl noch steigen könnte.

Brandursache: "Es gibt mehrere Hypothesen"

Eine Untersuchung zur Aufklärung der Brandursache und ob Sicherheitsmaßnahmen eingehalten wurden, wurde gestartet. "Es gibt zurzeit mehrere Hypothesen. Unsere Hauptthese ist die, dass ein Raum Feuer gefangen hat und es daraufhin zu einer Explosion gekommen ist", so Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud.

Laut einer Zeugin könnte eine Wunderkerze, die mit einer Champagnerflasche durch die Bar getragen wurde, das Inferno ausgelöst haben. Wie die Frau gegenüber dem französischen Sender BFMTV berichtet, soll diese zu nahe an die Decke gehalten worden sein. Ob das die Ursache des Feuers war, kann derzeit nicht bestätigt werden.

Im Einsatz standen 13 Hubschrauber, 40 Rettungswagen und 150 Einsatzkräfte. 30 Personen gingen selbstständig in Spitäler. 80 Betroffene wurden vom KWRO übernommen – ein Großteil davon galt als kritisch. 60 von ihnen werden im Spital in Sitten behandelt, weitere wurden in andere Spitäler gebracht. Mehrere Länder boten an, einen Teil der Brandopfer aufzunehmen.

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