Zweiter Prozesstag

"An alle Swifties"– Beran A. will anderer Mensch sein

Am Ende seiner Befragung trug der Terror-Verdächtige stotternd eine Aussage für die vielen Swift-Fans vor, die durch ihn die Konzerte verpassten.
Christian Tomsits
12.05.2026, 17:58
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Der Swift-Verdächtige Beran A. (21) betonte am Dienstag am Landesgericht Wr. Neustadt, heute ein anderer Mensch zu sein. In der U-Haft habe er viel nachgedacht, viele Nachrichten gesehen, erklärte er. "Früher war ich radikal, jetzt bin ich menschlich", meinte der 21-Jährige.

Dann richtete der Terror-Verdächtige seine Worte an die vielen Fans von US-Superstar Taylor Swift, die durch die Konzertabsagen zu Tode betrübt, schockiert und durch die Terror-Pläne verunsichert waren. Stotternd trug er ein vorbereitetes Statement vor.

"An die ganzen Swifties: Ich möchte bei allen Personen, die durch mich terrorisiert wurden entschuldigen. Ihr seid wunderbare, gutherzige Frauen. Ich habe ein Swiftie im Fernsehen gesehen, da habe ich zu mir gedacht und laut geredet. Wenn du wüsstest: Ich wollte es eigentlich gar nicht machen."

Im tiefsten Innersten habe er nie jemandenm schaden wollen, meinte er. Zur Erinnerung: Im Haus seiner Eltern hantierte der damalisge IS-Fanatiker mit Chemikalien, war dabei eine Bombe zu basteln, wollte sich im Darkweb "so stark wie möglich bewaffnen" und sinnierte mit IS-Kontakten er über einen Anschlag mit einem Lkw oder Giftgas.

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Er legte auch mehrmals ein IS-Treuegelöbnis ab und soll mehr als nur bereit gewesen sein, für den islamischen Dschihad "Ungläubige" zu töten. Im Netz diskutierte er mit einem Gleichgesinnten darüber, ob Frauen und Kinder töten, bei einem Anschlag erlaubt sei. "Ich war damals davon überzeugt, dass es halal (Anmerkung: rein, erlaubt) ist", erklärte er. Bei einer Anklage konformen Verurteilung drohen dem Nordmakedonier 20 Jahre Haft. Die Unschuldsvermutung gilt.

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