Gerade einmal acht Wochen ist "Honig" alt – und hat bereits um ihr Leben kämpfen müssen. Die kleine weiße Katze hatte ein getrocknetes Maiskorn verschluckt. Was zunächst völlig harmlos klingt, entwickelte sich zum medizinischen Notfall: Das Korn quoll im Verdauungstrakt auf und konnte schließlich nur noch chirurgisch entfernt werden.
Die notwendige Behandlung in einer Tierklinik kostete laut Tierschutz Austria rund 2.000 Euro – eine Summe, die Honigs Besitzer nicht aufbringen konnte. Schließlich übernahm Tierschutz Austria das Katzenbaby. Im Tierschutzhaus Vösendorf wird die kleine Patientin nun medizinisch betreut und darf sich in Ruhe von dem schweren Eingriff erholen. Sobald sie wieder fit ist, soll für Honig ein neues Zuhause gesucht werden.
"So klein das Korn aussieht – im Magen oder Darm wird daraus ein lebensgefährlicher Pfropfen", warnt Tierheimleiter Stephan Scheidl. Gerade für Kitten und Welpen könne das gefährlich werden. Getrocknete Maiskörner und ähnliche Futtermittel können durch Flüssigkeit aufquellen und den engen Verdauungstrakt eines Jungtieres blockieren. Ein solcher Darmverschluss ist ein akuter Notfall und kann unbehandelt lebensbedrohlich werden.
Wer Tieren wie "Honig" helfen möchte, kann das Spendenprojekt "Notfelle" von Tierschutz Austria unterstützen. Die Spenden helfen dabei, dringend notwendige medizinische Behandlungen und Operationen für Tiere in Not zu finanzieren.
Honig hat ihre Operation überstanden und gilt im Tierschutzhaus bereits als kleine Kämpferin. Nun bekommt sie die Ruhe, medizinische Versorgung und Zuwendung, die sie braucht. Gleichzeitig zeigt ihr Fall, wie schnell aus einem unscheinbaren Gegenstand ein kostspieliger Notfall werden kann. Tierschutz Austria bittet deshalb im Rahmen seines Spendenprojekts "Notfelle" um Unterstützung für Tiere wie Honig, deren notwendige medizinische Versorgung hohe Kosten verursacht.
Als Titel-Alternative fände ich auch sehr stark: "Winziges Maiskorn bringt Katzenbaby 'Honig' fast um" – das macht den Gegensatz zwischen dem kleinen Fremdkörper und den dramatischen Folgen noch deutlicher.