Eigentlich sollte Suki gerade neugierig die Welt entdecken und unbeschwert herumtollen. Doch mit nur acht Wochen kämpft der winzige Shih-Tzu-Welpe in einer Tierklinik ums Überleben.
Im Tierschutzhaus von Tierschutz Austria in Vösendorf bangt man derzeit um das Leben der kleinen Suki. Die erst acht Wochen alte Hündin ist schwer an Parvovirose erkrankt – einer hoch ansteckenden Viruserkrankung, die insbesondere für ungeimpfte Welpen lebensgefährlich werden kann. Sukis Zustand ist kritisch, derzeit wird sie stationär in einer Tierklinik behandelt. Ob ihr kleiner Körper stark genug ist und die Therapie anschlägt, ist noch völlig ungewiss.
Was ist Parvovirose?
Parvovirose ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Hunden, die besonders für ungeimpfte Welpen lebensgefährlich sein kann. Typische Symptome sind starker Durchfall, Erbrechen, Fieber und schnelle Austrocknung. Das Virus ist äußerst widerstandsfähig und kann lange in der Umwelt überleben. Eine Impfung bietet den wichtigsten Schutz.
Besonders bitter: Weil ihre bisherigen Halter die notwendige Behandlung laut Tierschutz Austria nicht finanzieren konnten oder wollten, stand sogar eine Euthanasie im Raum. Für die Tierschützer kam Aufgeben jedoch nicht infrage. Der Wiener Tierschutzverein übernahm Suki dauerhaft und trägt nun die Kosten ihrer aufwendigen medizinischen Versorgung. Rund 2.500 Euro werden für die Behandlung erwartet – unabhängig davon, ob die kleine Hündin den Kampf gegen die Krankheit gewinnt.
„Suki hat ihr ganzes Leben noch vor sich. Wir wollen nicht zulassen, dass ihre Überlebenschance an den Kosten scheitert.“Stephan ScheidlTierheimleiter
Tierschutz Austria bittet deshalb um Unterstützung für seine medizinischen "Not-Felle", deren Versorgung durch Spenden ermöglicht wird. Sollte Suki die schwere Erkrankung überstehen, wartet danach hoffentlich das, was jedem Welpen zustehen sollte: ein langes Leben und ein liebevolles Zuhause, in dem sie endlich einfach nur Hundekind sein darf. (top-news.at)
Ich würde hier besonders den Kontrast zwischen "acht Wochen alt" und "Euthanasie stand im Raum" stark spielen – das macht die Geschichte emotional, ohne sie unnötig zu dramatisieren.