76,1 Prozent der 20- bis 64-Jährigen waren im Vorjahr beschäftigt, das sind 197,7 Millionen Menschen bzw. so viele wie noch nie seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2009 (67,3 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der EU-Statistikbehörde Eurostat.
An der Spitze stehen Malta mit 83,6 Prozent, die Niederlande mit 83,4 und Tschechien mit 82,9 Prozent. Am anderen Ende der Beschäftigungs-Hitparade rangieren Italien mit 67,6 Prozent, Rumänien mit 69,0 und Griechenland mit 71,0 Prozent.
Österreich kommt 2025 auf 77,6 Prozent – bei einem EU-Schnitt von 76,1 Prozent. Im europäischen Vergleich landet die Alpenrepublik damit im Mittelfeld und auf Rang 17. Zum Vergleich: Deutschland steht bei 81,1 Prozent (Platz 7) und damit klar vor Österreich.
Noch spannender wird es beim Blick auf Frauen und Männer. Bei den Männern liegt die Beschäftigungsquote in der EU bei 80,9 Prozent. Top sind in diesem Ranking Malta mit 89,1 Prozent, Tschechien mit 88,2 und die Niederlande mit 87,2 Prozent.
Am niedrigsten sind die Männer-Beschäftigungsquoten in Belgien mit 76,4 Prozent, Kroatien mit 76,8 Prozent und Finnland mit 77,0 Prozent. Österreich schafft 81,0 Prozent. Das ist praktisch genau EU-Schnitt und Platz 14 von insgesamt 27.
Bei den Frauen liegt die EU 2025 bei 71,3 Prozent. Ganz vorn sind Estland mit 81,4 Prozent, Litauen mit 80,3 und Schweden mit 79,8 Prozent. Die Schlusslichter bilden Italien mit 58,0 Prozent, Rumänien mit 59,5 und Griechenland mit 62,3 Prozent.
Österreich kommt bei den Frauen auf 74,2 Prozent. Das sind 2,9 Punkte mehr als im EU-Schnitt. Im Ranking bedeutet das Platz 16.