Zweiter Vorfall in kurzer Zeit

Gewalt-Orgien von Teenagern – neuer Hotspot in Wien

Die Gegend rund um den Bahnhof Meidling in Wien rückt immer wieder durch Schlägereien in den Fokus. Zuletzt kam es dort zu zwei Teenie-Prügeleien.
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29.04.2026, 15:22
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Bandenkriege, Raubdelikte, Sittenwächter, Teenager-Prügeleien: In Wien mutiert einer der großen Verkehrsknotenpunkte zum Gewalt-Hotspot. Der Bahnhof Meidling sorgte zuletzt immer wieder wegen Gewalt-Exzessen für Aufsehen.

In den letzten Tagen kam es dort zu zwei wüsten Prügeleien zwischen Jugendlichen, wie "Heute"-Leserreportervideos zeigen.

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Zeuge filmte Gewalt

Am Freitagnachmittag flogen zunächst in der Wilhelmstraße die Fäuste. Unweit der U-Bahn-Station Meidling sollen mindestens sechs Jugendliche aufeinander eingeschlagen haben. Ein "Heute"-Leser wurde gegen 15 Uhr Zeuge des Gewaltausbruchs. Wie in dem Leserreporter-Video zu sehen ist, zückte ein Teenager dabei einen Spray. Ob es sich hierbei um ein Pfefferspray handelt, ist unbekannt.

Auf "Heute"-Nachfrage bestätigte eine Pressesprecherin der Polizei Wien den Einsatz. Als die Beamten jedoch zu dem angeblichen Raufhandel ausrückten, war keiner der Burschen mehr anzutreffen.

Nächste Teenie-Schlägerei schockiert

Der Krieg der Jugendbanden fand schon bald eine Fortsetzung. Am Mittwoch war es wieder soweit: Gegen 12.30 Uhr kämpften zwei Jugendliche miteinander, diesmal auf der anderen Seite des Bahnhofs in Meidling. Zeitgleich standen mehrere Teenager daneben. Ein Leserclip zeigt auch diesen Gewalt-Exzess.

Die Pressestelle der Wiener Polizei bestätigte auch in diesem Fall einen Einsatz gegenüber "Heute". Ermittelt wird wegen Körperverletzung, nähere Informationen liegen zu diesem Zeitpunkt keine vor.

Bahnhof Meidling – Politik ringt um Antworten

Seit Jahren kämpfen Beamte und auch die Politik darum, die Lage vor Ort zu beruhigen. Vor allem rund um den Bahnhof möchten mehrere politische Parteien das Sicherheitsgefühl verbessern.

Der Plan: Alkoholverbot, Videoüberwachung und Sozialarbeitskonzepte rund um Gewalt-Hotspots wie dem Bahnhof sollen helfen – "Heute" berichtete.

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