Ein folgenschwerer Verkehrsunfall hat am Montagnachmittag, 12. Oktober, auf der Westautobahn (A1) bei St. Pölten für einen Großeinsatz und erhebliche Staus gesorgt. Fünf Menschen wurden verletzt, drei davon schwer.
Gegen 17.15 Uhr musste ein 43-jähriger Ungar seinen Pkw auf der A1 in Fahrtrichtung Linz wegen eines Staus anhalten. Hinter ihm brachte auch eine 54-jährige Frau aus dem Bezirk Amstetten ihr Fahrzeug zum Stillstand.
Ein nachkommender 37-jähriger Lenker aus dem Bezirk Melk dürfte das Stau-Ende übersehen haben. Er krachte mit seinem Wagen gegen das Heck des Autos der 54-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses gegen den davor stehenden Pkw des 43-Jährigen geschoben.
Die Folgen waren dramatisch: Alle drei Lenker erlitten schwere Verletzungen. Zwei Mitfahrer im Wagen des 37-Jährigen, ein 59-Jähriger aus dem Bezirk Melk und ein 28-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten kamen mit leichten Verletzungen davon. Alle fünf Verletzten mussten ins Uniklinikum St. Pölten gebracht werden.
Durch die Wucht des Zusammenstoßes flogen Fahrzeugteile über die Fahrbahn. Dabei wurden zwei weitere Autos beschädigt. Deren Lenker, ein 41-jähriger Deutscher und ein 59-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten, blieben unverletzt.
Die Westautobahn musste in Fahrtrichtung Linz zwischen 17.35 Uhr und 18.50 Uhr im Unfallbereich komplett gesperrt werden. Es bildeten sich erhebliche Rückstaus.
Erst nach mehr als einer Stunde konnte die Sperre der A1 wieder aufgehoben werden. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge in den Unfall verwickelt.