Die heißen Wochen haben vielen Rasenflächen ordentlich zugesetzt. Wo einst sattes Grün war, zeigen sich jetzt braune, vertrocknete Flecken. Doch bevor du voreilig zur Nachsaat greifst, solltest du prüfen, ob dein Rasen wirklich tot ist.
Die gute Nachricht: Die meisten Gräser können sich von Trockenheit wieder erholen. Der Grund liegt in ihrem Wurzelsystem, das auch bei oberirdisch vertrocknetem Gras noch vital sein kann.
Wie 24garten.de unter Berufung auf die Deutsche Rasengesellschaft berichtet, lässt sich mit einem einfachen Vitalitätstest feststellen, ob der Rasen noch lebt.
Dafür brauchst du nur einen Spaten und einen Wassereimer.
Stich ein vertrocknetes Rasenstück von etwa zehn mal zehn Zentimetern und etwa fünf Zentimeter Tiefe aus. Lege es dann in einen Eimer mit Wasser, bis es komplett vollgesogen ist.
Nach etwa einer halben Stunde kannst du das Rasenstück herausnehmen und die Wurzeln an der Unterseite kontrollieren. Die Farbe der Wurzeln verrät dir alles.
Zeigen sich nach dem Wasserbad weiße Wurzeln, ist dein Rasen noch vital und wird sich mit der Zeit regenerieren. Sind die Wurzeln hingegen braun geblieben, ist eine Nachsaat erforderlich.
Der beste Zeitpunkt für eine Nachsaat ist übrigens je nach Witterung im August oder September. Dann sind die Temperaturen noch warm genug für die Keimung, aber nicht mehr so extrem heiß.