Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Montagvormittag, 19. Oktober, bei Traismauer (Bezirk St. Pölten-Land ein Todesopfer gefordert. Auf der Bundesstraße 43 kam es im Kreuzungsbereich der Abzweigung nach Frauendorf zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Pritschenwagen.
Die Wucht des Aufpralls war enorm: Beide Fahrzeuge wurden von der Fahrbahn geschleudert und kamen erst auf einem angrenzenden Acker zum Stillstand. Für die Lenkerin des Pkw begann ein dramatischer Kampf ums Überleben.
Als erstes Rettungsmittel erreichte ein Rettungswagen des Samariterbundes Traismauer die Unfallstelle. An Bord befand sich auch eine First-Responder-Notärztin. Gemeinsam mit den Einsatzkräften gelang es, die schwer verletzte Frau aus dem völlig demolierten Unfallwagen zu befreien.
Sofort mussten die Helfer mit der Reanimation beginnen. Doch trotz aller Bemühungen gab es für die Lenkerin keine Rettung mehr. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Auch der Lenker des Pritschenwagens wurde bei dem heftigen Zusammenstoß verletzt. Nach der Erstversorgung brachten ihn die Rettungskräfte mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung.
Der Unfall löste einen Großeinsatz aus. Neben dem Samariterbund Traismauer rückten ein weiterer Rettungswagen aus Herzogenburg, der Bezirkseinsatzleiter des Rettungsdienstes sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus St. Pölten an.
Auch die Freiwilligen Feuerwehren Hilpersdorf, Frauendorf, Gemeinlebarn, Stollhofen und Traismauer standen im Einsatz. Während die Sanitäter um das Leben der Frau kämpften, sicherten die Feuerwehrleute die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Anschließend mussten die beiden Unfallwracks geborgen und die Fahrbahn von Trümmerteilen befreit werden. Die Straßenmeisterei übernahm die Reinigung der Straße.
Wie es zu dem folgenschweren Zusammenstoß im Kreuzungsbereich kommen konnte, ist derzeit noch völlig unklar. Die Polizei hat Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.