"Das Gespräch spezial"

ORF räumt für Regierungs-Jubiläum Hauptabend frei

Zum einjährigen Regierungs-Jubiläum stellt der ORF für ein Interview mit Kanzler Stocker, Vize Babler und Außenministerin Reisinger das Programm um.
Newsdesk Heute
23.02.2026, 11:17
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Back to the roots: Wie auch beim Amtsantritt vor einem Jahr bringt der ORF ein Dreier-Interview mit der Regierungsspitze. Wie "Heute" erfuhr, ändert der öffentlich-rechtliche Sender dafür am 2.3.2026 sein Programm.

Schnabl und Webhofer interviewen

Im Hauptabend geht eine voraufgezeichnete Spezial-Ausgabe von "Das Gespräch" (sonst sonntags, 22.10 Uhr) auf Sendung. Die Fragen stellen Susanne Schnabl-Wunderlich und Innenpolitik-Ressortleiter der Information Klaus Webhofer. Im Vorjahr hatte noch Star-Anchor Armin Wolf mit Schnabl moderiert.

Die erste Dreier-Koalition Österreichs ist am 3.3. exakt ein Jahr im Amt. Als größte Erfolge werden das Schnüren eines Doppel-Budgets, das Aussetzen des Familien-Nachzugs und Anti-Teuerungshilfen angeführt. Bei der Bevölkerung schwindet der Rückhalt dennoch laufend – die FPÖ liegt in Umfragen konstant bei 35 Prozent und mehr.

Regierung im Oppositions-Dauerfeuer

Zuletzt rumpelte es in der Koalition merkbar – ÖVP-Kanzler Christian Stocker hatte seine Partner mit der Ankündigung einer Wehrpflicht-Volksbefragung am falschen Fuß erwischt. Nun wird um eine gemeinsame Lösung gerungen.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger sieht sich mit Postenschacher-Vorwürfen der Opposition konfrontiert; ihre Ukraine-Linie ist – nicht erst seit der vierten Reise in nur einem Jahr in der Vorwoche – höchst umstritten. Eine Mehrheit der Österreicher spricht sich gegen Hilfszahlungen an das von Russland angegriffene Land aus.

SPÖ-Chef Andreas Babler kämpft gegen interne Widerstände und trostlose Umfragewerte. Er muss im März bei einem Parteitag als Vorsitzender der Sozialdemokraten bestätigt werden.

XXL-Regierung mit 409 Mitarbeitern

Eine Anfragen-Serie der Grünen ergab nun, dass die ÖVP-SPÖ-Neos-Koalition nicht nur die größte und teuerste Regierung aller Zeiten ("TeuRaZ") ist, sondern mit 409 Bediensteten in den Kabinetten auch einen neuen Personal-Höchststand erzielt hat. Im vierten Quartal gaben die 21 Regierungsmitglieder dennoch gleich 28 Millionen Euro für externe Berater aus.

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