Regierung gab Millionen aus

"Asozial und unmoralisch" – FPÖ tobt über Beraterkosten

Knapp 28 Millionen Euro gab die Regierung von Oktober bis Dezember für Berater, Studien und Co. aus. Die FPÖ ortet "schamlose Geldverprasserei".
Newsdesk Heute
22.02.2026, 19:07
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In nur drei Monaten gab die heimische Bundesregierung 27,9 Millionen Euro für externe Dienstleister, Beraterverträge, Studien und Gutachten aus. Dies ging aus einer Anfrage von der grünen Vize-Chefin Alma Zadić an alle Regierungsmitglieder hervor. Zwischen Oktober und Dezember gab man damit um 65,4 Prozent mehr aus als im Vorjahresquartal "Heute" berichtete.

Demnach gab Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) mit 8,12 Millionen Euro am meisten aus. Aber auch Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ), Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP), Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) und Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) überschritten die Millionenmarke.

Über 300.000 Euro am Tag ausgegeben

Kritik kam nun von der FPÖ. Der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz bezeichnete die Ausgaben der Regierung als "schamlose Geldverprasserei auf Kosten der Steuerzahler". Ihm zufolge hätte die Dreierkoalition in den drei Monaten über 300.000 Euro am Tag ausgegeben.

Umso mehr "verwerflich, asozial und unmoralisch" seien diese Ausgaben, wenn man die etwa 20.000 Obdachlosen in Österreich bedenkt, die für ihre täglichen Mahlzeiten betteln müssen, schimpfte der FPÖ-General. Mit den 300.000 Euro könnte man diese Gruppe "tagtäglich mit warmem Essen zu je 15 Euro versorgen", betonte Schnedlitz.

Für ihn ist klar: "Jeder Euro, der in diesen Berater-Dschungel fließt, fehlt zudem bei unseren Familien, Pensionisten und im Sicherheitsbudget." Die Freiheitlichen fordern die Regierung dazu auf, ihre Ausgaben für Berater und Co. zu beenden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 22.02.2026, 19:07
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