Experten warnen

PayPal-Betrüger drohen jetzt Kunden mit Konto-Löschung

Kriminelle attackieren Nutzer mit einer neuen Masche: Wer die Nachricht im Postfach öffnet, hat angeblich nur 24 Stunden Zeit zu reagieren.
Team Wirtschaft
05.10.2026, 13:20
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Eine gefährliche E-Mail-Welle zielt auf Nutzer des Online-Bezahldienstes PayPal ab. Die deutsche Verbraucherzentrale warnt aktuell vor betrügerischen Nachrichten, die unter dem Betreff "Рау Рal – Neue Anmeldung erkannt" massenhaft verschickt werden.

Darin behaupten die Absender, dass ein unbefugter Zugriff festgestellt worden sei, und fordern die Empfänger auf, den Status ihres Kontos zu überprüfen sowie die Zugangsdaten zu bestätigen. Wer nicht sofort reagiert, dem droht – angeblich – die endgültige Konto-Löschung.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Kriminelle setzen Opfer massiv unter Druck

Um die potenziellen Opfer zu unüberlegten Handlungen zu drängen, bauen die Täter massiven Zeitdruck auf. Im Text heißt es rot hervorgehoben: "Bitte erledigen Sie diesen Schritt innerhalb von 24 Stunden, um die Löschung Ihres Kontos zu vermeiden." Diese farbliche Signalwirkung und die knappe Frist sind laut den Verbraucherschützern ein klassisches Merkmal von Phishing-Versuchen, um Nutzer in Panik zu versetzen.

Täter wollen Login-Daten abgreifen

Das Ziel der Betrüger ist der Diebstahl sensibler Zahlungsdaten. In der Nachricht ist ein Link platziert, der nach dem Anklicken auf eine gefälschte Anmeldeseite führt. Wer dort seine Zugangsdaten eingibt, übermittelt Benutzername, Passwort und weitere sensible Kontodaten direkt an die Kriminellen.

Die Verbraucherzentrale nennt klare Anzeichen, an denen sich die betrügerische Mail erkennen lässt: Neben einer auffälligen, unseriösen Absenderadresse und der aggressiven Drohung fehlt vor allem eine persönliche Anrede mit vollem Namen. Stattdessen nutzen die Betrüger unpersönliche Floskeln. Zudem ist im Betreff meist der Markenname fehlerhaft getrennt geschrieben („Pay Pal“ statt „PayPal“).

Niemals Links oder Buttons in Mails anklicken

Verbraucherschützer raten dringend dazu, derartige E-Mails keinesfalls zu beantworten, keine Links oder Buttons anzuklicken und die Nachricht direkt ungesehen in den Spam-Ordner zu verschieben. Wer ein Konto besitzt und den Sicherheitsstatus prüfen möchte, sollte dies ausschließlich über die offizielle Smartphone-App oder durch die direkte Eingabe der echten Internetadresse im Webbrowser tun.

tmw,05.10.2026, 13:20