Verstörende Details

Schwangerschaftstest positiv, dann vergrub Cop Leiche

In seiner Polizei-Aussage liefert der ehrgeizige Elite-Beamte Manuel M. (30) irritierende Einblicke in seine Emotionen – er steht unter Mordverdacht.
Christian Tomsits
19.01.2026, 05:30
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Der erfolgreiche Elite-Polizist mit den hellblauen Augen war in seiner Nachbarschaft beliebt, mit seiner Freundin (ebenfalls sportlich höchst erfolgreich) schien er die perfekte Partnerschaft zu führen. Doch die Fassade bröckelte, laut "Krone" habe es heimliches Abkommen gegeben, das Manuel M. erlaubte, andere Frauen zu treffen.

Gegen Ende des vergangenen Jahres lernte der 30-jährige Muskelprotz im Netz schließlich die lebensfrohe Fitnesstrainerin Johanna G. (34) kennen, es kam zu gemeinsamen Treffen in ihrer Wohnung in Tillmitsch. Als Anfang des Jahres ihre Regel ausblieb, machte sie einen Schwangerschaftstest, der anschlug. Eine Aussprache bei ihr endete am 9. Jänner tragisch. Er war der Letzte, der die Steirerin lebend sah – was genau geschah, ist noch unklar. Fest steht: Drei Tage später wurde Manuel M. festgenommen – Mordverdacht, U-Haft.

Seither bestreitet der Cobra-Cop vehement, Johanna G. getötet zu haben. "Ich bin ein Polizist mit Leib und Seele, ein anständiger Mensch", wiederholt er immer wieder. In seinem Verhör beharrt der Beamte auf der Unfallversion. Auch Star-Verteidigerin Astrid Wagner ist von seiner Unschuld überzeugt. Er spricht davon, dass man "nach ein paar Bier" und trotz Eiseskälte einen Ausflug mit dem Auto auf einen abgelegenen Parkplatz machte und es dort dann zu einvernehmlichen Würgespielchen gekommen sei, die tödlich endeten.

Manuel M. habe noch verzweifelt eine Herzdruckmassage gemacht und alles versucht, ihr Leben zu retten. Danach sei er in einer Art "Tunnelblick" verfallen, da er dachte "niemand würde mir das, was wirklich passiert war, glauben." In Panik raste der Beamte mit der Toten am Beifahrersitz los, warf ihr Handy während der Fahrt aus dem Fenster. Am Familienanwesen angekommen, schnappte er sich eine Schaufel aus dem Schuppen und "begrub" die Tote in einem nahen Waldstück in einer Grube.

Seither würden die Horror-Szenen vor seinem geistigen Auge immer wieder ablaufen. Verstörend: Unmittelbar danach ging der 30-Jährige heimlich duschen, versuchte anschließend auf seiner Dienststelle zu schlafen, was misslang. Auch im "Unterweger-Häf’n" in Graz-Jakomini soll er kaum ein Auge zudrücken. Die Unschuldsvermutung gilt.

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