Neue Details schockieren

Johanna G. erwürgt – Leiche hatte Polizeigürtel um Hals

Im Fall um die getötete Johanna G. sind neue erschütternde Details ans Licht gekommen. Einige Fragen bleiben jedoch vorerst offen.
Newsdesk Heute
15.01.2026, 19:10
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Der Fall um die 34-jährige Fitnesstrainerin aus dem steirischen Tillmitsch, Johanna G. erschüttert ganz Österreich: Sie soll von dem Cobra-Beamten Manuel M. (30) bei einem "Unfall" getötet worden sein. Laut Aussage des Tatverdächtigen habe sich der Vorfall am Abend des 9. Jänner in dessen Auto abgespielt.

Ansprechstellen für Betroffene

Telefonseelsorge Österreich: 142

Kriseninterventionszentrum Wien: 01/40 69 595

Rat auf Draht: 147

Weisser Ring - Verbrechensopferhilfe: 0800 / 112 112

Aktuell ist jedoch noch unklar, ob sich der Polizist mit der jungen Steirerin wirklich auf einem Parkplatz nahe seiner Heimat oder in deren Wohnung getroffen hatte. Auch die genaue Todesursache wurde seitens der Staatsanwaltschaft noch nicht bestätigt. Zu dem vorläufigen Obduktionsergebnis hielt man sich am Donnerstag bedeckt.

Opfer soll sich selbst erwürgt haben

Laut der Version des Tatverdächtigen soll das Treffen jedenfalls in dessen Auto stattgefunden haben. Darin sei es zwischen dem Cobra-Beamten, der aus einer Polizeifamilie stammt, und der 34-Jährigen zu "einvernehmlichen Sexwürgespielen" gekommen.

Wie die "Krone" berichtet, soll der 30-Jährige dazu seinen Polizeigürtel verwendet haben. Diesen habe er der Fitnesstrainerin um den Hals gelegt und an der Nackenlehne des Fahrzeugs befestigt. Zunächst hätte nur er, dann auch die Frau "angezogen".

Der Druck, den die Steirerin dadurch selbst ausgelöst habe, soll sie getötet haben – so die Version des Cobra-Cops. Der Mann spricht von einem tragischen Unfall. Anschließend habe er die Leiche der 34-Jährigen auf ein Grundstück seiner Familie gebracht und sie in einem Wald verscharrt.

Anwältin: Mandant hat "Unsinn gemacht"

Gefunden wurde der leblose Körper der 34-Jährigen erst am Dienstag. Sie soll mit Unterwäsche, Jeans, Pulli und Socken bekleidet gewesen sein. Besonders entsetzlich: Um den Hals der Leiche soll noch immer der Uniformgürtel gewickelt gewesen sein.

Über Manuel M. wurde am Donnerstag die U-Haft verhängt. Seitens der Grazer Staatsanwaltschaft bestünde der Verdacht auf Verdunkelungs- sowie Tatbegehungsgefahr. Zudem wurde bekannt, dass die Verteidigung des Cobra-Beamten von der bekannten Wiener Anwältin Astrid Wagner übernommen wurde.

Im Gespräch mit "Heute" sagte sie, dass ihr Mandant "einen Unsinn gemacht" hätte und danach "in Panik" verfallen sei. Die Anwältin sei von der Unfall-Version ihres Mandanten überzeugt. Ihr zufolge wurden weder bei Johanna noch bei dem 30-Jährigen Abwehrverletzungen gefunden. Für Manuel M. gilt die Unschuldsvermutung.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 16.01.2026, 10:35, 15.01.2026, 19:10
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen