"Zu viele Sünden"

Toni Fabers überraschende Beichte vorm Adventkalender

Dompfarrer Toni Faber segnete den STAUD’S Adventkalender – und verriet, warum selbst Sünder zum Segen werden können.
23.10.2026, 10:29
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Ein bisschen Marmelade, eine Prise Weihnachtsstimmung und eine überraschend persönliche Beichte: Bei der Segnung des STAUD’S Adventkalenders am Dachboden des Wiener Stephansdoms sorgte Dompfarrer Toni Faber für einen der wohl ungewöhnlichsten Momente. Als er erzählte, wie seine Mutter einst auf seinen Priesterwunsch reagierte, wurde es besonders pikant: "Dafür hast du schon zu viele Sünden gesammelt", habe sie ihm gesagt.

Heute, fast 40 Jahre nach seiner Priesterweihe und nach drei Jahrzehnten als Dompfarrer, weiß Faber: Auch mit reichlich Sünden im Gepäck kann man Gutes bewirken. Seine Botschaft bei der diesjährigen Segnung am 22. Oktober: Niemand muss perfekt sein, um für andere da zu sein.

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"Wann ist es zu früh, Gutes zu tun?"

Bereits zum dritten Mal wurde der STAUD’S Adventkalender hoch über den Dächern Wiens gesegnet. Neben Hausherr Toni Faber übernahm Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Ludwig erneut die Patenschaft. Dass die Feier bereits am 22. Oktober stattfand, sorgte durchaus für die Frage, ob das nicht ein wenig früh für Adventstimmung sei.

Faber ließ diesen Einwand nicht gelten: "Wann ist es zu früh, Gutes zu tun?" Für ihn sei jeder Zeitpunkt richtig, um die Menschen an das Geheimnis von Weihnachten heranzuführen. Dabei gehe es um mehr als Marmelade und festliche Stimmung. "Jeder kann segnen", betonte der Dompfarrer. Nicht nur Priester und Bischöfe, sondern jeder Mensch, der bereit sei, Gutes zu tun.

24 Türchen voller süßem Wien

Der Kalender selbst präsentiert sich heuer in frischen Farben und mit neuen Szenen aus Wien. Hinter der ikonisch achteckigen Verpackung warten 24 kleine Gläser mit jeweils 36 oder 37 Gramm Inhalt. Neben Klassikern sollen auch ausgefallenere Fruchtkreationen für Überraschungen sorgen. Welche Sorten sich hinter den Türchen verbergen, bleibt bis zum 1. Dezember geheim.

Im STAUD’S Adventkalender sind auch heuer wieder 24 kleine Gläser mit Klassikern und ausgefallenen Fruchtkreationen versteckt.
Jürgen Hammerschmid

Der Preis für den süßen Vorgeschmack auf Weihnachten: 45 Euro. Erhältlich ist der Kalender im STAUD’S Pavillon am Brunnenmarkt, im gut sortierten Lebensmittelhandel, bei ausgewählten Online-Partnern sowie im Vereinsbüro "Unser Stephansdom" am Stephansplatz. Eine limitierte Stückzahl wird zugunsten des Vereins angeboten, der sich für den Erhalt des Wiener Wahrzeichens einsetzt. Darüber hinaus werden ausgewählte karitative Organisationen wie Rettet das Kind Salzburg, das Integrationshaus Wien und die Caritas unterstützt.

Botschaft mit Tiefgang

Bei aller Begeisterung für die süße Seite des Advents hatte Faber auch eine Botschaft mit Tiefgang parat. Seine persönliche Kurzformel für Weihnachten lautet: "Mach’s wie Gott und werde Mensch."

„Mach’s wie Gott und werde Mensch.“

Statt sich krampfhaft um Heiligkeit zu bemühen, dürfe man das Menschliche nicht vergessen. Entscheidend sei, miteinander und füreinander da zu sein und die eigenen Talente für andere einzusetzen. Auch Erzbischof Josef Grünwidl habe betont, dass niemand perfekt sein müsse, um eine verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Wichtig sei vielmehr, sich dafür zur Verfügung zu stellen.

Mit Dankbarkeit schmeckt's doppelt so gut

Dass der Adventkalender nicht nur die Vorfreude auf Weihnachten steigern soll, sondern auch den Genuss, versteht sich bei STAUD’S fast von selbst. Für Faber gehört die tägliche süße Überraschung längst zur Einstimmung auf das Fest. "Für mich ist es der tägliche Genuss auf Weihnachten zu!", schwärmte er.

„Dann schmeckt es mindestens doppelt so gut.“

Ob der gesegnete Kalender oder die Marmelade dadurch noch besser schmecke? Faber hatte auch darauf eine Antwort. Besser als ein erstklassiges Produkt könne es kaum werden. Doch wer mit Dankbarkeit genieße und anderen etwas davon zukommen lassen wolle, erlebe den Genuss noch intensiver. "Dann schmeckt es mindestens doppelt so gut", erklärte der Dompfarrer.

kiky, 23.10.2026, 10:29
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