Husky "Buba's" Geschichte brachte das (Tierschutz-)Fass zum Überlaufen, denn immerhin sind die Gesetze und vor allem Strafen unseres Landes bezüglich Tierquälerei tatsächlich ein Witz. Obwohl das Haustier rein rechtlich schon lange keine "Sache" mehr ist, wird bei Tierquälerei und Misshandlung meist abgewinkt und eine kleine Geldstrafe als "ausreichend" verstanden.
Mit einem Strafmaß von maximal zwei Jahren im Falle von SCHWERER Tierquälerei bildet Österreich ganz klar das Schlusslicht der EU - sogar weit hinter Rumänien, die immer noch Tötungsstationen für Hunde bauen. Dies möchte Regina Drlik, Obfrau des Tierschutzvereins Hunde-Such-Hilfe Österreich mithilfe des tierlieben Rechtsanwaltes Dr. Sascha Flatz nicht mehr hinnehmen und veröffentlichte kürzlich eine Petition für mehr Gerechtigkeit der Tiere.
„Unser Ziel mit 10.000 Unterschriften ist eigentlich bescheiden, denn wer sollte nicht wollen, dass Tierquäler ihre gerechte Strafe erhalten?“Regina Drlik
Die sehr realistischen und eigentlich längst überfälligen Punkte der Petition umfassen das Strafmaß genauso wie ein Bettelverbot mit Hunden, oder einer Datenbank für verurteilte Tierquäler für Züchter, Tierheime und Tierärzte um ein lebenslanges Tierhalteverbot aufgrund schwerer Tiermisshandlungen auch besser kontrollieren zu können.
„Es muss viel engmaschiger kontrolliert werden, denn wer ein Tier auf brutalste Weise schädigt, ist auch gefährlich für die Gesellschaft.“
Wie wahr: Unabhängige Forschungsergebnisse beweisen, dass Tiermisshandlung meistens einhergeht mit antisozialen Persönlichkeitsmerkmalen und einem Mangel an Empathie, sowie der Bereitschaft zur Gewalt.
„Der schreckliche Fall von der Französischen Bulldogge 'Benji', der grausam ertränkt wurde, zeigt auf, wie skrupellos und aggressiv solche Täter vorgehen können. Immerhin hatte der Mann nach dem Tod des Hundes auch seine Mutter und Ex-Freundin körperlich verletzt!“
Auch Rüde "Bubas" Herrchen war offenbar im "Blutrausch" und gab zu, dem Hund mit einem Besenstiel die Zähne eingeschlagen zu haben und hat vielleicht - nur vielleicht - mithilfe des Staranwalts Mag. Flatz eine höhere Strafe zu erwarten als üblich. Doch jedem misshandelten Tier sollte Gerechtigkeit widerfahren, oder? Unterschreibe noch heute die Petition und setze so nicht nur ein Zeichen für höhere Strafen für Tierquäler, sondern auch für ein tierfreundliches Österreich.