Spannungen spitzen sich zu

Trump schickt weitere Kriegsflotte Richtung Iran

Nach Angaben des US-Präsidenten ist eine weitere Kriegsflotte Richtung Iran unterwegs. Die Situation zwischen Washington und Teheran spitzt sich zu.
Newsdesk Heute
28.01.2026, 12:56
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Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump ist eine weitere US-Kriegsflotte Richtung Iran unterwegs. "Und übrigens, da ist noch eine andere schöne Armada, die gerade schön in Richtung Iran segelt", sagte der Republikaner in einer Rede im US-Bundesstaat Iowa.

Es war nicht sofort klar, ob Trump sich dabei auf den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und die ihn begleitenden Kriegsschiffe bezog, die am Montag bereits im Nahen Osten eingetroffen waren, oder auf andere Kräfte des US-Militärs. Das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (CENTCOM) kündigte unterdessen eine mehrtägige Luftwaffenübung im Nahen Osten an.

Amerikaner wollen nichts anderes als "Instabilität"

Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen den USA und dem Iran warf der iranische Präsident Massud Peseschkian Washington eine Gefährdung der regionalen Ordnung vor. "Die Drohungen und psychologischen Operationen der Amerikaner zielen darauf ab, die Sicherheit der Region zu stören und werden nichts anderes als Instabilität erreichen", sagte Peseschkian nach Angaben seines Büros während eines Telefonats mit dem Kronprinzen Saudi-Arabiens, Mohammed bin Salman.

Saudi-Arabiens Außenministerium erklärte, Kronprinz bin Salman habe Peseschkian zugesichert, dass Riad "nicht zulassen wird, dass sein Luftraum oder sein Territorium für militärische Aktionen" gegen den Iran genutzt werde.

Politische Spannungen spitzen sich zu

Die USA unterhalten mehrere Stützpunkte im Nahen Osten. Ein Kommandant der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) sprach eine Warnung an die Nachbarn des Irans aus. "Nachbarländer sind unsere Freunde, aber wenn ihr Boden, ihr Luftraum oder ihre Gewässer gegen den Iran genutzt werden, werden sie als feindlich betrachtet werden", erklärte der politische Vertreter der IRGC-Streitkräfte, Mohammed Akbarzadeh, der staatlichen Nachrichtenagentur "FARS" zufolge.

Der republikanische US-Senator Lindsey Graham sagte der US-Zeitung, er habe mit Trump in den vergangenen Tagen über den Iran gesprochen. "Das Ziel ist es, das Regime zu beenden", sagte Graham. Derweil berichtete die "New York Times", Trump sei in mehreren US-Geheimdienstberichten darüber unterrichtet worden, dass "die iranische Regierung schwächer wird". Die Stellung des Regimes sei so schwach wie seit dem Sturz des Schahs nicht mehr.

Auch Israel spricht Drohung aus

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu richtete ebenfalls eine Drohung an Teheran. "Trump wird entscheiden, was er entscheidet, der Staat Israel wird entscheiden, was er entscheidet", erklärte Netanyahu. Sollte Teheran Israel jedoch angreifen, "werden wir mit einer Macht antworten, die der Iran noch nie gesehen hat", fügte er hinzu.

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