Fleißig sein ist nicht immer die beste Strategie. Der legendäre Microsoft-Gründer Bill Gates wurde bekannt für seine Aussage, er würde immer eine faule Person einstellen, um einen schwierigen Job zu erledigen.
Der Grund ist simpel: Eine fleißige Person versucht, ein mangelhaftes Ergebnis durch noch mehr Arbeit auszubügeln. Eine faule Person hingegen sucht den Weg des geringsten Widerstands – und spart so Zeit, Energie und letztlich Geld.
Dieses Prinzip lässt sich auch auf den eigenen Arbeitsalltag übertragen. Der erste Schritt: Dokumentiere eine Woche lang genau, wie viel Zeit du mit welchen Aktivitäten verbringst.
Danach sortierst du deine Aufgaben in drei Kategorien: Unternehmer-Aufgaben wie strategische Arbeit und Weiterbildung, Manager-Aufgaben wie Projektmanagement und Teamkoordination sowie Fachkraft-Aufgaben wie Backoffice und Kundensupport.
Alle Tätigkeiten, die keinen positiven Einfluss auf deine Arbeit haben, solltest du eliminieren – etwa sinnloses Scrollen durch Social Media. Fachkraft-Aufgaben kannst du delegieren oder an digitale Dienstleister abgeben.
Für die restlichen Aufgaben setzt du feste Zeitblöcke in deiner Woche. Wichtig: Mindestens 50 Prozent deiner Zeit sollten für Aktivitäten reserviert sein, die unmittelbar Geld einbringen – etwa Verkaufsgespräche oder Kundentermine.
Das Ziel: Keine wiederkehrenden operativen Aufgaben mehr auf dem eigenen Schreibtisch. Stattdessen entwickelst du Automationen und Systeme, die deine Zeitfresser dauerhaft von dir fernhalten.