Das gemeinsame Schlafzimmer hatte sie sich wohl anders vorgestellt. Eine Frau berichtet von einer ungewöhnlichen Angewohnheit ihres 32-jährigen Freundes, die sie zunehmend auf die Palme bringt: Ohne seinen Teddybären will er offenbar nicht schlafen.
"Mein Freund nimmt seinen Teddy immer noch mit ins Bett. Wir sind gerade erst zusammengezogen und ich fühle mich dadurch etwas verunsichert", erzählt die Frau gegenüber dem "Daily Star".
Die Beziehung läuft grundsätzlich gut, auch mit dem Sex ist die Frau mehr als zufrieden. Doch ausgerechnet beim Einschlafen kippt bei ihr regelmäßig die Stimmung: "Jeden Abend haben wir Sex, was fantastisch ist. Danach duschen wir zusammen, bevor wir uns 'Gute Nacht' sagen".
In diesem Moment wendet sich ihr Freund aber von ihr ab, "steckt sich den Daumen in den Mund und kuschelt sich mit seinem Teddy. Ich koche vor Ort", ärgert sich die Frau im "Daily Star".
"Keine Kuscheleinheiten mehr vor dem Schlafengehen für mich. Ich finde diese Angewohnheit aus der Kindheit erbärmlich und gruselig", stellt sie weiter klar. Ihr Freund sei 32 Jahre alt und sie habe mit zehn Jahren aufgehört, mit Kuscheltieren zu schlafen.
"Trotzdem hält er mir jedes Mal, wenn ich ihn kritisiere, die Ohren des Bären zu und sagt, ich solle nicht so gemein sein. Ich fühle mich total hilflos", weiß die Frau nicht mehr weiter.
Kummerkasten-Tante Jane O'Gorman sagt im "Daily Star": "Jedem das Seine! Wenn dein Freund Liebe, Trost und seelisches Wohlbefinden aus seinem Kuscheltier zieht, ist das natürlich seine Sache. Aber er muss verstehen, dass auch du Zuneigung brauchst."
Und weiter: "Letztendlich kannst nur du entscheiden, ob diese Angewohnheit einer Beziehung schadet. Viele Erwachsene haben Kuscheltiere, und ich verurteile niemanden."