Eine Stunde länger schlafen – darauf dürfen sich die Österreicher in der kommenden Nacht freuen. Doch bevor am Sonntag die Zeitumstellung ansteht, lohnt sich ein kurzer Check zu Hause. Denn während Smartphones und Computer die Uhrzeit normalerweise automatisch anpassen, müssen manche Uhren von Hand umgestellt werden.
In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, endet in Österreich die Sommerzeit. Punkt 3 Uhr früh werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Nacht dauert damit eine Stunde länger.
Dass die Umstellung heuer bereits am 25. Oktober stattfindet, ist kein Zufall: In der EU gilt dafür der letzte Sonntag im Oktober. Dieser kann frühestens auf den 25. fallen. Zuletzt war das 2020 der Fall.
Wer ein Smartphone, einen modernen Computer oder eine Funkuhr verwendet, muss normalerweise nichts unternehmen. Diese Geräte stellen sich automatisch um. Trotzdem kann ein kurzer Kontrollblick nicht schaden.
Anders ist es bei analogen Wanduhren, klassischen Armbanduhren und älteren Geräten im Haushalt. Auch die Uhr am Backofen oder an der Mikrowelle kann eine manuelle Anpassung benötigen. Wer am Sonntag einen Termin hat, sollte außerdem prüfen, ob die richtige Uhrzeit angezeigt wird.
Die wichtigste Eselsbrücke lautet: Im Frühjahr stellt man die Uhr vor, im Herbst zurück. Wer sich das merkt, weiß auch diesmal sofort, in welche Richtung die Zeiger wandern.
Die Umstellung hat auch eine spürbare Folge für den Alltag: Am Morgen wird es nach der Uhr früher hell, am Abend dafür früher dunkel. Gerade für Menschen, die nach der Arbeit noch unterwegs sind, beginnt damit die dunklere Jahreszeit.