Für "tausende Jobs"

275 Mio. Euro – hier investiert Österreich jetzt Geld

Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer investiert kräftig in die Wasserstoff-Zukunft – vier nationale Leuchtturmprojekte profitieren.
Lukas Leitner
25.10.2025, 15:11
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Geldregen für die Zukunft: Trotz Budgetkrise und knallharten Einsparungen nimmt Österreich jetzt 275 Millionen Euro in die Hand, um die Energiewende voranzutreiben und investiert in die nächste Ausbaustufe der Wasserstoffstrategie.

Eine Menge Geld, das sich laut Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer aber gleich doppelt rentiert: "Jede Investition in unseren Standort kommt doppelt zurück – sie stärkt die Wettbewerbsfähigkeit, schafft Arbeitsplätze und macht uns unabhängiger von Energieimporten. Schon heute bringt Wasserstoff tausende Jobs – in Zukunft noch viele mehr."

"Vier nationale Leuchtturmprojekte"

Konkret werden dabei Projekte gefördert, die den Markthochlauf sichtbar machen und regionale Schwerpunkte setzen, heißt es aus dem Ministerium. "Mit 275 Millionen Euro investieren wir gezielt in vier nationale Leuchtturmprojekte", so der Wirtschaftsminister. Gegenüber "Heute" enthüllt das Ministerium zudem drei Projekte, die einer Förderung erhalten.

Diese Projekte werden gefördert

Dazu gehört unter anderem "UpHyLarge" – ein Projekt der OMV in Niederösterreich. Hier handelt es sich um die größte Anlage zur Produktion von grünem Wasserstoff für Raffinerie- und Chemieprozesse bei der OMV. Besonders bedeutend ist dabei die Dekarbonisierung des einzigen petrochemischen Standorts Österreich.

Das Projekt "Hydrogen Derivative Hallein" von Verbund Green Hydrogen in Salzburg bekommt ebenfalls einen Teil der Investition. Hier dreht sich alles um die Produktion von RFNBO-konformen Wasserstoff zur Methanolherstellung am Standort der AustroCel Hallein. Aus erneuerbarem Strom hergestellter Wasserstoff wird zusammen mit dem am Standort bereits anfallendem, biogenen CO₂ zu grünem Methanol verarbeitet. Kurz gesagt: Grüner Wasserstoff trifft auf biogenes CO₂ – daraus entsteht klimafreundliches Methanol für Treibstoff und Industrie.

Ein weiterer Teil der Förderung geht auch in die Steiermark an das Projekt "Hydrogen Hub Bergla" der Energie Steiermark Wasserstoff. Dabei soll ein regionales Wasserstoff-Cluster mit direkter Anbindung an die lokale Industrie und Integration ins künftige Startnetz aufgebaut werden.

"Unser Ziel"

Das Ziel, das Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer mit den Investition anpeilt: "Österreich als europäische Drehscheibe für grünen Wasserstoff zu positionieren", erklärt er gegenüber "Heute".

Immerhin sei Wasserstoff der Schlüssel für saubere Energie und sichere Versorgung – auch dort, wo herkömmlicher Strom an seine Grenzen stoße. "Wasserstoff macht uns unabhängiger und gibt Sicherheit für die Zukunft", so der Minister.

"Die nächsten Schritte sind klar: Strategieprozess starten, Infrastruktur aufbauen, europäische Kooperationen vertiefen. So wird aus Vision Schritt für Schritt Realität", stellt Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer klar.

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