Supermarkt-Strategien

Achtung beim Einkaufen: Diese Tricks kennen viele nicht

Supermärkte wissen genau, wie sie uns dazu bringen, mehr einzukaufen, als wir eigentlich wollten. Mit smarten Methoden, die du oft gar nicht bemerkst.
Heute Life
20.04.2026, 18:29
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Kennst du das? Du gehst nur schnell Milch und Eier holen und kommst mit einem halben Wocheneinkauf zurück. Das passiert nicht nur, weil du dich schwer beherrschen kannst. Vielmehr stecken gezielte Tricks dahinter, mit denen Supermärkte unsere Kauflust anregen. Dabei nutzen die Läden eine ganze Palette an psychologischen Kniffen.

8 Tricks, damit du im Supermarkt mehr kaufst

1. Der Duft in der Luft

Der Geruch von frischem Brot, Blumen oder süßen Mehlspeisen wirkt auf viele unwiderstehlich. Kein Wunder, dass die Backabteilung oft gleich beim Eingang ist – so wirst du gleich beim Hereinkommen in Versuchung geführt, etwas Leckeres mitzunehmen.

2. Angenehme Temperatur

Wenn's im Geschäft zu heiß oder zu kalt ist, willst du schnell wieder raus. Deshalb halten Supermärkte die Temperatur meist bei gemütlichen 19 Grad. Gerade im Sommer ist das eine richtige Wohltat, im Winter schwitzt du in der Jacke nicht gleich.

3. Die richtige Musik

Hast du schon mal einen Ohrwurm aus dem Supermarkt mitgenommen? Viele Läden spielen eigene Radiosender mit angenehmer Hintergrundmusik. Zwischendurch gibt’s dann auch noch Hinweise auf aktuelle Aktionen.

4. Das Licht und die Fenster

Ist dir schon aufgefallen, dass in den meisten Supermärkten keine Fenster sind? So wie in Casinos verlierst du schnell das Zeitgefühl. Die gleichmäßige Beleuchtung sorgt dafür, dass du dich länger im Geschäft aufhältst.

5. Das Tempo beim Gehen

Die Gänge sind weder zu schmal noch zu breit – genau richtig, damit du nicht durchhetzt, aber auch nicht stecken bleibst. So hast du ausreichend Zeit, dich umzuschauen und bleibst eher bei den Angeboten stehen.

6. Schnäppchen, wohin das Auge reicht

Rabatte hier, 2-für-1-Angebote da: Viele lassen sich von solchen Aktionen verführen. Oft landet dann etwas im Einkaufswagen, das gar nicht auf deiner Liste stand – und das, obwohl du gar nicht nachgerechnet hast, ob du wirklich sparst.

7. Teure Produkte auf Augenhöhe

Ein alter Trick: Die teuren Sachen stehen meistens genau dort, wo du am leichtesten zugreifst – nämlich auf Augenhöhe. Die günstigeren Produkte findest du oft weiter unten im Regal.

8. Die Versuchung an der Kassa

Selbst wenn du es bis zur Kassa nur mit Sachen von deinem Einkaufszettel schaffst, wartet dort noch die letzte Herausforderung: die sogenannten Quengelwaren. Süßigkeiten und kleine Snacks stehen extra dort, damit du – oder deine Kinder – doch noch zugreifen. Da wird selbst der stärkste Wille oft schwach.

{title && {title} } red, {title && {title} } 20.04.2026, 18:29
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