Neue Details zur Bluttat

Ehemann stach 42 Mal (!) auf vierfache Mama ein

Ein 47-Jähriger soll seine Ehefrau zu Ostern in Sooß (NÖ) getötet haben. Im Verhör legte er ein Geständnis ab – und verpfiff seinen Waffendealer.
09.04.2026, 21:46
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Ein Verbrechen, das selbst erfahrene Ermittler erschüttert: In Niederösterreich soll ein 47-Jähriger seine getrennt lebende Ehefrau mit extremer Gewalt getötet haben. Die 38-Jährige, Mutter von vier Kindern, wurde laut Ermittlungen mit drei Schüssen und dutzenden Stichen attackiert. In der "Kronen Zeitung" ist die Rede von insgesamt 42 Stichen!

Die beiden waren seit Jahren getrennt, dennoch suchte der Mann seine Frau immer wieder auf. Laut bisherigen Erkenntnissen tauchte er regelmäßig unangekündigt bei ihr auf – sowohl bei der Arbeit als auch bei ihrem Wohnhaus in Sooß. Über Jahre hinweg soll es zu solchen Vorfällen gekommen sein, ehe die Situation eskalierte, berichtet die Tageszeitung.

Illegale Pistole

Im Zuge der Ermittlungen rückte auch das Verhalten des Verdächtigen in den Fokus. Bei früheren Begegnungen soll er wiederholt verwirrt gewirkt haben. Hinweise auf möglichen Drogen- oder Medikamentenkonsum werden geprüft. Gleichzeitig gehen die Ermittler laut "Krone" davon aus, dass die Tat selbst geplant war.

Für das Verbrechen soll der Mann eine illegale Pistole organisiert haben. Am Ostersonntag kehrte er zum Haus seiner Ex-Partnerin zurück und schoss auf sie. Zwei Kugeln trafen sie in Kopf und Arm, eine verfehlte ihr Ziel. Danach attackierte er die Frau mit einem Schraubenzieher und fügte ihr zahlreiche Stiche zu.

Anschließend brachte der 47-Jährige die Leiche der Frau in den Garten und versuchte, sie zu verstecken – Ermittler entdeckten vor Ort Schleifspuren. Als sein 13-jähriger Sohn nach Hause kam, erzählte er ihm, ein "Phantom" habe die Mutter getötet, heißt es in dem Bericht weiter. Diese Darstellung hielt den Ermittlungen jedoch nicht stand.

"Ich hasste sie"

Im Verhör legte der tatverdächtige Mann schließlich ein Geständnis ab. "Ich hasste sie", soll er laut "Heute"-Infos gesagt haben. Und: In der Einvernahme verpfiff der Mann auch seinen Waffenhändler – der schwer kriminelle Mann soll laut Aussage des 47-Jährigen von den Plänen gewusst haben, schreibt die "Krone".

Der Verdächtige soll die Tatwaffe verkauft haben und war den Behörden laut dem Bericht bereits wegen schwerer Gewaltverbrechen bekannt. Insgesamt verbrachte er viele Jahre im Gefängnis.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Wegen der Gefährlichkeit des Mannes rückte die Spezialeinheit Cobra an. In der Nacht erfolgte der Zugriff – schwer bewaffnete Beamte stürmten die Wohnung des Verdächtigen und nahmen ihn fest. Der mutmaßliche Waffenhändler weist die Vorwürfe zurück.

Lebenslange Haft droht

Laut "Krone" behauptet, der spätere Täter habe ihm die Waffe selbst verkaufen wollen. Mit illegalen Waffen habe er nichts zu tun.

Für beide Männer gilt die Unschuldsvermutung. Ihnen drohen im Fall einer Verurteilung jedoch schwerste Strafen – bis hin zu lebenslanger Haft.

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