Eine Katze wird von Unbekannten grausam gequält und erschossen. Anschließend schrauben die Täter den Kadaver auf ein selbst gebautes Holzkreuz und stellen es am Wegesrand auf. Die Tat ereignete sich bereits am 14. Oktober in Admont. Erst am Donnerstag machte die Polizei den Fall öffentlich. Österreichweit sorgt er für Entsetzen.
Ein Unterstützer der Tierschutzorganisation Pfotenhilfe setzt nun 2.000 Euro für den entscheidenden Hinweis aus, der zur Ausforschung des oder der Täter führt. Der Spender möchte anonym bleiben, wie die Organisation mitteilt. Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler zeigt sich in einer Aussendung "äußerst dankbar" und hofft auf einen Ermittlungserfolg der Polizei.
Wie kleinezeitung.at berichtet, verweist Stadler auch auf den umstrittenen Freispruch im Fall des Katers Schmotzer bei einem Tierquäler-Prozess am Landesgericht Innsbruck. "So etwas wird von potenziellen psychopathischen Tierquälern, von denen es ja so einige gibt, offenbar als Freibrief für sadistische Tierquälerei verstanden."
Die Pfotenhilfe befürchtet, dass es gerade zu Halloween weitere Nachahmer geben könnte. Deshalb empfiehlt die Organisation, Freigänger-Katzen in der Nacht auf den 1. November im Haus zu lassen.
Die Polizei Admont bittet weiterhin um Hinweise zum Fall der gequälten und gekreuzigten Katze. Du erreichst sie unter 059 133 6341.