Iran-Krieg am Ende?

"Iran hat nichts mehr übrig" – Trump lässt aufhorchen

Nach schweren Angriffen sieht US-Präsident Donald Trump den Iran am Ende seiner militärischen Kräfte. Der Krieg sei laut Trump "so gut wie" beendet.
Newsdesk Heute
10.03.2026, 09:02
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US-Präsident Donald Trump sieht den Iran militärisch stark geschwächt. In einem Interview deutete er nun erstmals ein mögliches Ende des Krieges an.

Der Konflikt sei "so gut wie" beendet, sagte Trump dem Sender CBS. Als Grund nannte er die militärische Schwächung Teherans durch die USA und Israel.

"Weit vor dem Zeitplan"

Ob und wann die USA und Israel ihre Luftangriffe einstellen könnten, ließ Trump offen. Laut CBS erklärte der Präsident aber, der Krieg sei "weit vor dem Zeitplan". Ursprünglich hatte Trump die Dauer des Konflikts auf "vier bis fünf Wochen" geschätzt, gleichzeitig aber mehrfach betont, er könne auch "weitaus länger" dauern.

Trump schilderte den Iran als militärisch nahezu handlungsunfähig. Das Land habe "keine Marine, keine Kommunikationsmittel und keine Luftwaffe mehr".

Auch die Raketenbestände seien fast vollständig zerstört, iranische Drohnen würden überall abgeschossen. "Wenn man sich das ansieht, haben sie nichts mehr übrig", sagte der US-Präsident. "Militärisch gesehen haben sie nichts mehr übrig."

Ölpreise setzen Trump unter Druck

Die steigenden Ölpreise hatten Trump zuletzt auch innenpolitisch unter Druck gesetzt. Vor der Veröffentlichung des Interviews erklärte das Weiße Haus, der Präsident prüfe "alle glaubwürdigen Optionen", um die Preise zu kontrollieren.

Trump kündigte außerdem an, die Kontrolle über die für den Öl- und Gashandel entscheidende Straße von Hormus übernehmen zu wollen.

Die USA und Israel hatten Ende Februar Luftangriffe auf den Iran gestartet. Dabei wurden der oberste Anführer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.

Neues Oberhaupt im Iran

In der Nacht auf Montag war der 56-jährige Mojtaba Chamenei zum neuen Religionsführer und Staatsoberhaupt ernannt worden – neun Tage nach dem Tod seines Vaters.

Zum neuen geistlichen Oberhaupt sagte Trump laut CBS, er habe "nichts zu sagen". Ihm schwebe jedoch jemand vor, der stattdessen das Land führen könne. Einen Namen nannte der US-Präsident nicht.

Telefonat mit Putin

Nach russischen Angaben telefonierte Trump am Montagabend außerdem mit Kremlchef Wladimir Putin. Der russische Präsident habe dabei Vorschläge für eine rasche Beilegung des Iran-Kriegs unterbreitet, erklärte der außenpolitische Berater Juri Uschakow.

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