Leiche in Loch verscharrt

Tote Johanna (34) – Polizist legte falsche Spur

Nachdem in der Steiermark ein Polizist seine Kollegen zur Leiche der Fitnesstrainerin geführt hatte, wurden neue Details zu dem Drama bekannt.
15.01.2026, 05:30
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Tatsächlich ein Sex-Unfall oder steckt doch etwas anderes dahinter? Wie berichtet, hat ein verdächtiger Cobra-Beamter (30) gestanden, seine heimliche Geliebte in der Steiermark erdrosselt zu haben. Er stellt es als Unglück dar. Beim "Heute"-Lokalaugenschein an jenem Ort, an dem die Leiche dann gefunden wurde, wird eines klar: Wenn der Mann die Tote (34) Freitagabend tatsächlich spontan verscharrt hatte, muss er in kurzer Zeit Unglaubliches geschafft haben. Denn der Erdboden ist extrem tief gefroren und kaum aufzubrechen.

Bei einer Pressekonferenz nannten die Ermittler gestern Details: Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die Tat am Freitag nach 19 Uhr passiert ist und um 24 Uhr vollendet war. Die Kriminalisten haben noch keinen konkreten Ort – die Tat könnte in einer Wohnung, aber auch in einem Fahrzeug geschehen sein, wie es der Verdächtige bisher aussagte.

Fall Johanna G. – die Chronologie

Die vermisste Südsteirerin (34) ist tot. Die Polizei hat nach tagelanger Suche ihre Leiche gefunden. Der Tatverdächtige ist ein 30-jähriger Cobra-Polizist. Er selbst spricht von einem tragischen "Sex-Unfall". Die Chronologie des Falls:

Das Liebesspiel mit einem Schal soll dabei laut dem Cobra-Beamten aus einer Polizei-Dynastie tödlich geendet haben.

Dann legte der Mann wohl eine falsche Spur. Die bescherte den Fahndern zusätzliche Arbeit, als sie nach der zunächst als vermisst geltenden Steirerin suchten: Eine Handy-Ortung führte nach Kirchberg an der Raab. Später gab der Verdächtige zu, das Handy der Frau während der Fahrt aus dem Auto geworfen zu haben.

U-Haft verhängt

Laut Staatsanwaltschaft Graz wird über den Cobra-Cop nun Untersuchungshaft wegen Mordverdachts verhängt, die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren. Der Polizist wurde noch am Dienstag in die Justizanstalt eingeliefert.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

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{title && {title} } mah,ct, {title && {title} } Akt. 15.01.2026, 10:36, 15.01.2026, 05:30
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