Sonne, Strand und ein Teller Pommes – das gehört für viele zu einem Urlaub in den Niederlanden dazu. Doch bei der Bestellung der beliebten frittierten Erdäpfel kann es zu Überraschungen kommen.
Eine besondere Preisfalle lauert nämlich bei der Frage, wie man seine Pommes bestellt. Abhängig davon, welches Wort man verwendet, können die Kosten enorm unterschiedlich ausfallen. Im Internet sorgt dieses Thema derzeit für Aufregung.
Wie "DerWesten" berichtet, erklärte die Amsterdamer Stadtführerin Rose auf dem Instagram-Kanal 'De Hollandse Tulp', dass man für Pommes je nach Wortwahl entweder vier oder sogar 62 Euro zahlen kann – und das im selben Imbiss.
Laut Rose gibt es schon lange eine Debatte in den Niederlanden, wie die Pommes genannt werden sollen. Im Norden des Landes sagt man 'friet', im Süden hingegen 'patat'. Diese Unterschiede sind sogar auf den Speisekarten mancher Imbisse vermerkt.
Die Stadtführerin schildert, dass man mit der Bestellung von 'frietje' nur vier Euro bezahlt, während für ein 'patatje' ganze 62 Euro verlangt werden. Sie betont: 'Das ist kein Witz, das sind die Niederlande.'
In den Kommentaren unter dem Video wird allerdings diskutiert, ob Rose die Regionen tatsächlich richtig zugeordnet hat. Manche behaupten, dass im Süden 'friet' und im Norden 'patat' üblich sei. Die Debatte um die richtige Bezeichnung spaltet offenbar das Land.
Wer also in den Niederlanden Urlaub macht, sollte sich vorab informieren, wie Pommes vor Ort genannt werden – das kann nicht nur Missverständnisse vermeiden, sondern auch das Urlaubsbudget schonen.