Schock-Video zeigt Doper Hauke mit Nadel im Arm

Der Doping-Skandal in Seefeld! Langläufer Max Hauke wurde auf frischer Tat ertappt – ein Polizei-Video zeigt ihn beim Dopen.
Max Hauke sitzt im idyllischen Appartement Hotel "Villa Edeltraud zum See" in seinem Zimmer. Er hat eine Nadel im linken Arm stecken, ist gerade beim Blut-Dopen.

Im Hintergrund ist bereits ein Polizist zu sehen. Die Exekutive hat den österreichischen Langläufer auf frischer Tat ertappt. Hauke blickt hektisch um sich, er reibt nervös sein rechtes Bein. Es ist vorbei. Er wurde soeben als Doper entlarvt.



CommentCreated with Sketch.12 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dieses kompromittierende Video wurde "Heute.at" zugespielt. Es sind beklemmende Aufnahmen. Hauke blickt schockiert in die Kamera.

Internationales Doping-Netzwerk

Max Hauke und sein Langlauf Kollege Dominik Baldauf wurden am Mittwoch im Zuge einer Anti-Doping-Razzia ("Operation Aderlass") gegen ein international agierendes Netzwerk in Seefeld in Tirol festgenommen. Laut Polizei wurde ein Athlet auf frischer Tat ertappt – Max Hauke. Am Donnerstagnachmittag gestanden die ÖSV-Athleten Eigenblut-Doping. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Innsbruck in einer Aussendung mit.

Nach diesem Video ist das nur logisch.

Die beiden ÖSV-Läufer und der kasachische Sportler hätten umfangreiche Angaben gemacht. Da nach dem derzeitigen Ermittlungsstand nicht anzunehmen sei, dass die verdächtigen Athleten auf freiem Fuß die Ermittlungen beeinträchtigen würden, liegen keine Gründe für eine Untersuchungshaft vor, hieß es. Deshalb habe die Staatsanwaltschaft ihre Enthaftung angeordnet.



Vernehmungen noch im Gang

Die beiden estnischen Athleten seien indes noch in Haft. Ihre Vernehmungen seien noch nicht abgeschlossen. Auch die beiden in Seefeld festgenommenen Komplizen des Sportmediziner würden vorerst in Haft bleiben, denn auch bei ihnen seien die Vernehmungen noch nicht abgeschlossen. Morgen Vormittag soll in diesen vier Fällen über eine mögliche Verhängung der U-Haft entschieden werden.

Die Sportler könnten wegen des Vergehens des Sportbetrugs angeklagt werden. Ihnen drohen bis zu drei Jahre Haft.

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