Massive Bedrohung

Seuchengefahr! Ministerium gibt Oster-Warnung aus

Seuchengefahr zu Ostern: Das Gesundheitsministerium warnt vor Einschleppung von Tierkrankheiten durch Reisen und tierische Produkte.
Newsdesk Heute
02.04.2026, 09:39
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Mit dem steigenden Reiseaufkommen rund um die Osterfeiertage innerhalb Österreichs, in EU-Mitgliedsstaaten sowie in Drittstaaten wächst auch das Risiko, Tierkrankheiten nach Österreich einzuschleppen. Besonders die Mitnahme lebender Tiere sowie tierischer Produkte birgt erhebliche Gefahren für die Tier- und öffentliche Gesundheit.

Tierschutz- und Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig warnt: "Gerade in der Osterreisezeit müssen wir Verantwortung für unsere Tiere und die Gesundheit der Menschen übernehmen. Die Einschleppung gefährlicher Tierkrankheiten wie Tollwut, Maul- und Klauenseuche oder Afrikanische Schweinepest kann schwerwiegende Folgen für ganz Österreich haben."

Gesundheits-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (SP)
Sabine Hertel

Tollwut ist lebensbedrohlich

Vor allem in Regionen nahe den EU-Außengrenzen tritt Tollwut weiterhin vermehrt auf. Da es sich hierbei um eine lebensbedrohliche Erkrankung handelt, die auch auf den Menschen übertragbar ist, dürfen keinesfalls Tiere – insbesondere Welpen – ohne die zuständigen Behörden zu informieren, aus dem Ausland mitgenommen werden.

Diese verfügen häufig nicht über den erforderlichen Impfschutz. Infektionen ziehen zudem umfangreiche behördliche Maßnahmen wie Abklärungen, Quarantäneanordnungen sowie Schutzmaßnahmen für Kontaktpersonen und andere Tiere nach sich.

"Massive Gefahr"

Auch Nutztierkrankheiten wie die Maul- und Klauenseuche, die Afrikanische Schweinepest, oder Schaf- und Ziegenpocken erfordern laut Gesundheitsministerium erhöhte Aufmerksamkeit: "Diese stellen eine massive Gefahr für den österreichischen Tierbestand dar und können in weiterer Folge beträchtliche wirtschaftliche Schäden verursachen."

Die Einschleppung erfolgt nicht nur durch lebende Tiere, sondern kann auch über mitgebrachte Fleischprodukte erfolgen.

Besondere Vorsicht ist daher bei tierischen Lebensmitteln geboten: Fleisch, Milchprodukte oder ganze Tierkörper können Krankheitserreger enthalten, die zur Verbreitung von Seuchen beitragen.

Auf die Mitnahme lebender Tiere sowie tierischer Produkte aus dem Ausland sollte daher nach Möglichkeit verzichtet werden.

Appell an alle

"Jede und jeder Einzelne kann einen wichtigen Beitrag für die allgemeine Gesundheit leisten, indem geltende Vorschriften eingehalten und Risiken ernst genommen werden", betont Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig abschließend.

Sie appelliert an alle Urlauber in der Ferne: "Bitte informieren Sie sich über geltende Vorschriften, bevor Sie mit Tieren reisen oder tierische Produkte mitbringen."

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