Sigi Finks Prognose überrascht

Sturmtief im Anmarsch! Jetzt kommt der Schnee

Jetzt kommt Bewegung ins Wetter! Ein Sturmtief zieht Richtung Alpen. Ab Mittwoch drohen kräftiger Regen, Wind und Schnee bis auf 1.200 Meter.
19.10.2026, 09:46
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Nach ruhigen Herbsttagen steht Österreich eine deutliche Wetteränderung bevor! Ein kräftiges Tiefdruckgebiet über dem westlichen Mittelmeer sorgt zunächst in Spanien, Südfrankreich und Italien für Unwettergefahr.

Zur Wochenmitte verlagert sich das schlechte Wetter in Richtung Alpen. Dann wird es auch in Österreich nass, windig und deutlich kühler. Auf den Bergen fällt wieder Schnee.

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Meteorologe Sigi Fink kündigt auf Facebook an: "Bewegung kommt in die mitteleuropäische Wetter-Fadesse". Besonders in Süd- und Westösterreich könnte der Wetterumschwung kräftigen Regen bringen.

Sturmtief sorgt für Unwettergefahr

Den Ausgangspunkt der Wetterentwicklung bildet ein Tief über Spanien und dem westlichen Mittelmeerraum. Auf einem von Fink veröffentlichten Infrarot-Satellitenbild sind rund um die Balearen auffällige Wolkenformationen zu erkennen. Nach Einschätzung des Meteorologen handelt es sich um Gewittercluster, die sich im Bereich des Tiefs entwickeln.

Am Montag besteht deshalb zwischen den Balearen und Südfrankreich Unwettergefahr. Am Dienstag verlagert sich der Schwerpunkt weiter in Richtung Italien. Vor allem an der ligurischen Küste sowie im Raum Genua, Pisa und Mailand sind laut Fink kräftige Regenschauer, Gewitter und starker bis stürmischer Wind möglich.

Mittwoch erreicht das Genuatief Österreich

Am Mittwoch (21. Oktober) erreicht die nächste Wetterfront schließlich den Alpenraum. Aus dem Mittelmeertief entwickelt sich eine Wetterlage, bei der feuchte Luft gegen die Alpen geführt wird. Besonders in Südtirol, Osttirol und Kärnten rechnet Fink mit teils kräftigem Regen. Auch in Vorarlberg und Nordtirol wird es regnerisch.

Im Laufe des Tages breiten sich die Niederschläge in Richtung Norden aus. Betroffen sein könnten unter anderem das Salzburger Land, das Innviertel und das oberösterreichische Seengebiet.

Die Unwetterzentrale UWZ erwartet ebenfalls eine markante Kaltfront, die Österreich am Mittwoch von Westen her erfasst. Vor allem im Bereich der Karnischen Alpen könnte es ergiebig regnen. Einzelne Gewitter sind dort ebenfalls möglich.

Schnee bis auf 1.200 Meter möglich

Mit dem Wetterumschwung sinkt auch die Schneefallgrenze. Laut Fink könnte sie am Mittwoch von zunächst rund 1.700 Metern auf etwa 1.200 Meter zurückgehen. Damit wäre Schneefall nicht mehr nur auf die höchsten Berggipfel beschränkt.

In den höher gelegenen Regionen der Alpen könnte es zur Wochenmitte wieder winterlich werden. Wie viel Schnee tatsächlich liegen bleibt, hängt allerdings von den Temperaturen und der Intensität des Niederschlags ab.

Wien bekommt womöglich wenig Regen ab

Während in Teilen West- und Südösterreichs größere Regenmengen möglich sind, sieht Fink für einige Regionen im Osten deutlich weniger Niederschlag. Besonders das Weinviertel, Wien und das Nordburgenland könnten bei dieser Wetterlage vergleichsweise trocken bleiben.

Die UWZ-Prognose rechnet zwar mit einer breiten Ausdehnung des Regengebiets, auch dort bleibt der genaue Niederschlagsschwerpunkt aber noch abzuwarten. "Die genaue Entwicklung ist durch ein Mittelmeertief aber noch etwas unsicher – wieviel Regen der trockene Osten abbekommt ist fraglich", schreibt dazu auch die GeoSphere Austria.

Fink hofft für diese Regionen auf eine weitere Regenchance am Samstag. Dann könnte erneut ein Niederschlagsgebiet aus Südwesten aufziehen. Die Schneefallgrenze könnte dabei regional sogar unter 1.200 Meter sinken, etwa im Mariazellerland, im Mostviertel, im Salzkammergut und im Arlberggebiet.

Zunächst noch bis zu 21 Grad

Vor dem Wetterumschwung zeigt sich der Herbst allerdings noch von seiner freundlicheren Seite. Laut UBIMET beginnt der Montag in den Niederungen entlang der Donau sowie in südlichen Tälern und Becken häufig mit Nebel. Abseits davon scheint vielerorts die Sonne. Die Temperaturen steigen auf 11 bis 19 Grad.

Auch der Dienstag bleibt in weiten Teilen Österreichs noch trocken. Bei Sonnenschein und föhnigem Wind sind sogar bis zu 21 Grad möglich. Am Alpenhauptkamm und im Süden nimmt die Bewölkung jedoch bereits zu, stellenweise fällt erster Regen.

Zunächst noch bis zu 21 Grad

Vor dem Wetterumschwung zeigt sich der Herbst allerdings noch von seiner freundlicheren Seite. Laut UBIMET beginnt der Montag in den Niederungen entlang der Donau sowie in südlichen Tälern und Becken häufig mit Nebel.

Abseits davon scheint vielerorts die Sonne. Die Temperaturen steigen auf 11 bis 19 Grad. Auch der Dienstag bleibt in weiten Teilen Österreichs noch trocken. Bei Sonnenschein und föhnigem Wind sind sogar bis zu 21 Grad möglich. Am Alpenhauptkamm und im Süden nimmt die Bewölkung jedoch bereits zu, stellenweise fällt erster Regen.

Donnerstag bringt deutliche Abkühlung

Am Mittwoch steigen die Temperaturen im föhnigen Osten örtlich noch einmal auf bis zu 20 Grad. Meist liegen die Höchstwerte zwischen 10 und 17 Grad. Am Donnerstag folgt dann die Abkühlung.

Dichte Wolken prägen das Wetter, anfangs regnet es noch verbreitet. In den Nordalpen kann sich vorübergehend bis knapp unter 1.500 Meter Schnee unter den Niederschlag mischen. Dazu dreht der Wind auf Nordwest und weht besonders im Osten lebhaft bis kräftig. Mit Höchstwerten von nur noch 7 bis 15 Grad wird es deutlich frischer.

Nach den milden Herbsttagen bringt die zweite Wochenhälfte damit einen ersten Vorgeschmack auf winterliches Bergwetter.

red, 19.10.2026, 09:46