Trotz Sparkurs

Uni-Budget: Ministerin stellt Plus in Aussicht

Die Budgetverhandlungen für Österreichs Universitäten laufen weiter. Wissenschaftsministerin Holzleitner stellt den Hochschulen ein Plus in Aussicht.
Newsdesk Heute
25.06.2026, 12:24
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Die heimischen Universitäten müssen sich beim nächsten Budget auf schwierige Verhandlungen einstellen. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) stellte den Hochschulen nach einem Treffen mit Spitzenvertretern zwar zusätzliche Mittel in Aussicht – große Sprünge dürfte es aber nicht geben.

Die aktuelle Bundesregierung müsse "das schwierige budgetäre Erbe der vergangenen Jahre sanieren", betonte Holzleitner am Donnerstag in einer Aussendung.

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"Plus wird moderat ausfallen"

Beim Uni-Budget setze sie auf eine Kombination aus Strukturmaßnahmen, Erleichterungen und einem "Plus, das allerdings - so viel kann man angesichts des gesamthaften Sparkurses sagen - moderat ausfallen wird", erklärte die Ministerin.

Zuvor hatte sich Holzleitner mit der Vorsitzenden der Universitätenkonferenz (uniko), Brigitte Hütter, uniko-Vizepräsident Markus Müller sowie Uni-Wien-Rektor Sebastian Schütze ausgetauscht.

Dabei rief die Ministerin dazu auf, gemeinsam an den zentralen Fragen des Universitätsstandorts zu arbeiten. "Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es strategischen Weitblick und gemeinsame Verantwortung", so Holzleitner in Richtung uniko.

Hintergrund sind die laufenden Diskussionen über die künftige Finanzierung der Universitäten. Die uniko war aus Protest gegen befürchtete Budgetkürzungen für die Leistungsvereinbarungsperiode 2028 bis 2030 aus dem Prozess zur Hochschulstrategie 2030 ausgestiegen.

Unis und Ministerium im Gespräch

Nach dem Treffen zeigten sich beide Seiten weiter gesprächsbereit. Unis und Ministerium seien "in sachlichen Gesprächen, sowohl auf einer inhaltlichen Ebene wie auch zum Budget", wurde Hütter in der Aussendung zitiert.

Man sei zuversichtlich, damit "einen gemeinsamen Beitrag zur Regierungsklausur im Herbst zu leisten". Die gesetzliche Frist endet am 31. Oktober.

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