Welt-Faulenztag

Vergiss To-dos! An diesem Tag ist faul sein Pflicht!

Am 22. März ist Welt-Faulenztag: Er soll daran erinnern, dass Erholung kein Luxus, sondern notwendig für die Gesundheit ist.
Heute Life
22.03.2026, 08:52
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Manchmal braucht jeder von uns eine kleine Auszeit vom Alltag – ein fauler Tag ist genau das Richtige in solchen Momenten: Statt produktiv zu sein, steht Entspannung, Genuss und das Nichtstun im Mittelpunkt. In einer Welt, die ständig nach Effizienz verlangt, scheint dies fast ein rebellischer Akt. Und doch ist es oft genau das, was Körper und Geist brauchen.

Kinderleichte Idee

Wer sagt eigentlich, dass Pausen langweilig sind? Am 22. März gilt: Je weniger du machst, desto besser. Der "National Goof Off Day" oder auch Tag des Faulenzens wurde 1976 ins Leben gerufen. Die Idee stammte von der 10-jährigen Enkelin vom Gründer des "Chase's Calender of Events".

Dieser Kalender sammelt im amerikanischen Raum eine Übersicht an seltsamen Feiertagen. Seit seiner Einführung steht der Name fürs Programm. An diesem Tag geht es um nichts mehr als die Zeit mit Dingen zu vertrödeln, die Spaß machen.

So gesund ist faul sein tatsächlich

Faulenzen hat einen schlechten Ruf – zu Unrecht. Richtig eingesetzt kann bewusste Untätigkeit sogar positive Effekte auf Körper und Psyche haben. Der Tag soll daran erinnern, dass Erholung kein Luxus, sondern notwendig für die Gesundheit ist.

Im Kern geht es nicht darum, "faul" im negativen Sinn zu sein, sondern darum:

  • sich eine Pause ohne schlechtes Gewissen zu gönnen
  • den eigenen Körper und Geist bewusst zur Ruhe kommen zu lassen
  • sich von der Idee zu lösen, immer produktiv sein zu müssen

Wenn du "nichts tust", ist dein Gehirn keineswegs inaktiv. Es schaltet in den sogenannten Default Mode – ein Zustand, in dem Gedanken verarbeitet werden, Kreativität entsteht und Probleme oft unbewusst gelöst werden. Faulenzen hilft, den Stresslevel zu senken, und der Körper kann neue Energie tanken. Last, but not least, ist gelegentliches Gammeln wichtig für gesunden Schlaf. Denn wer ständig unter Strom steht, hat häufiger Schlafprobleme. Im Prinzip wirkt Faulsein wie eine kleine "Reset-Taste" für Körper und Geist.

ABER: Die Dosis macht's. Wichtig ist der Unterschied zwischen bewusstem Faulenzen (Erholung) und dauerhafter Inaktivität (ungesund). Zu wenig Bewegung kann wiederum negative Folgen haben.

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