Tierische Aufregung

Wow! So viele Haiarten schwimmen vor Europa herum

Obwohl die meisten für uns Menschen harmlos sind, sorgt die Nähe von Haien zu beliebten Urlaubsorten immer wieder für Aufregung.
Heute Tierisch
08.07.2026, 09:50
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Haie findest du nicht nur in den fernen Ozeanen. Auch vor den Stränden europäischer Reiseziele wie dem Mittelmeer, der Nordsee oder sogar der Ostsee leben sie. Die gute Nachricht: Für uns Menschen sind die meisten Arten ungefährlich. Haie halten uns nicht für Beute und greifen daher normalerweise nicht gezielt an. Hier bekommst du einen Überblick, welche Haiarten bei uns vorkommen und wie groß das Risiko für dich wirklich ist:

Weißer Hai

Weißer Hai.
(Symbolbild) Getty Images

Der Weiße Hai ist wohl der berühmteste unter den Haien. Weltweit werden ihm jedes Jahr etwa drei bis sieben Angriffe zugeschrieben. Rund ein Fünftel davon endet tödlich. Die meisten dieser Zwischenfälle passieren aber nicht bei uns, sondern vor allem vor Kalifornien, Südafrika, Südaustralien oder Japan.

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Wissenschaftler glauben, dass es sich bei Angriffen auf Menschen größtenteils um sogenannte Probebisse handelt. Oft verwechselt der Hai etwa einen Surfer samt Brett mit einer Robbe. Sobald er merkt, dass es nicht seine übliche Beute ist, lässt er meist wieder ab. Auch im Mittelmeer gibt es Weiße Haie. Sie können bis zu sieben Meter lang werden und zählen damit zu den größten Haien.

Makohai

Makohai.
Maddie Meyer / AFP Getty / picturedesk.com

Der Makohai lebt eigentlich in tieferen Meeresregionen. Trotzdem wurde er schon in der Adria und vor den Küsten bei Barcelona und Mallorca gesichtet. Zu seiner Beute gehören Schwertfische, Thunfische, Makrelen, Tintenfische und sogar andere Haie. Laut dem "International Shark Attack File" gab es weltweit bisher acht bestätigte Angriffe durch Makohai – einer davon war tödlich.

Schwarzspitzenhai

Schwarzspitzenhai.
Getty Images/iStockphoto

Der Schwarzspitzenhai hält sich gerne in flachen Küstengewässern auf und kommt auch im Mittelmeer vor. Hauptsächlich ist er aber im Pazifik, im Indischen Ozean und entlang der südafrikanischen Küste bis zum Roten Meer verbreitet. Das "International Shark Attack File" zählt insgesamt 35 nicht provozierte Angriffe auf den Schwarzspitzenhai. Die meisten davon ereigneten sich an den Küsten Nordamerikas.

Hammerhai

Hammerhai.
Getty Images

Hammerhaie findest du selten direkt an der Küste, sie schwimmen lieber im offenen Wasser. Auffällig ist ihr breiter, hammerförmiger Kopf. Dadurch haben sie ein besonders großes Sichtfeld und nehmen ihre Umgebung perfekt wahr. Im Mittelmeer und rund um die Pelagischen Inseln im südlichen Mittelmeer werden Hammerhaie immer wieder gesichtet.

Katzenhai

Katzenhai.
©istock

Der Katzenhai wird nur etwa 50 bis 70 Zentimeter groß, ist nachtaktiv und frisst Fische sowie Krebstiere. Zu den eher harmlosen Haiarten im Mittelmeer gehörend, lebt er in flachen Bereichen des Mittelmeers, des Atlantiks und auch der Nordsee. Taucher können ihm daher manchmal begegnen. Weltweit sind laut einem deutschen Reiseportal keine Angriffe durch Katzenhaie bekannt.

Haie in Nordsee, Ostsee und Atlantik

Hier tummeln sich unter anderem der Heringshai, der Blauhai, der Sandtigerhai und der Riesenhai. Viele dieser Arten bleiben allerdings lieber im offenen Meer und kommen nur selten in Strandnähe.

Heringshai

Der Heringshai lebt in der Nordsee und Ostsee. Er sieht aus wie eine kleine Ausgabe des Weißen Hais und wird bis zu drei Meter lang. Zu seiner Hauptnahrung zählen Fische wie Hering, Sardine und Makrele. Für uns Menschen gilt er als weitgehend ungefährlich.

Blauhai

Blauhai.
Getty Images/iStockphoto

Blauhaie schwimmen unter anderem an der Südküste Großbritanniens sowie rund um die Azoren, Kanaren, Kapverden und Madeira. Sie sind eine der weltweit am weitesten verbreiteten Haiarten. Blauhaie gelten nicht als besonders aggressiv, aber als neugierig – vor allem, wenn Futter in der Nähe ist, nähern sie sich manchmal Tauchern oder Speerfischern.

Sandtigerhai

Der Sandtigerhai kommt in Europa zum Beispiel im Ostatlantik bei Madeira vor. Laut "Reisereporter" wird er manchmal mit anderen Haiarten verwechselt und für Angriffe verantwortlich gemacht, weil er öfter in Küstennähe schwimmt. Besonders ist bei ihm, dass er Luft im Magen speichern kann, um im Wasser an einer Stelle zu schweben.

Riesenhai

Riesenhaie sind nach Walhaien die zweitgrößten Haie der Welt.
Getty Images/iStockphoto

Der Riesenhai lebt unter anderem in der Nordsee sowie vor den Küsten Spaniens und Italiens. Trotz seiner Größe ist er für Menschen harmlos, da er sich hauptsächlich von Plankton ernährt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 08.07.2026, 09:50
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