Bankkonto geknackt "Sicherheitswarnung - ihr Computer wurde gesperrt" - diese Meldung tauchte plötzlich auf dem Computerbildschirm von Dietmar R. auf. Er wurde aufgefordert, umgehend die eingeblendete Wiener Hotline Nummer anzurufen. Doch die vermeintliche "Microsoft Hotline" erwies sich als Fake. Zu spät bemerkte Herr R., dass ihm die freundlich und kompetent klingende Dame am anderen Ende der Leitung nicht dabei half, einen Hackerangriff abzuwehren, sondern im Gegenteil: Sie verschaffte sich Zugriff auf seinen PC und auf sein Online-Bankkonto. Innerhalb kürzester Zeit wurden mehr als 70.000 Euro abgebucht. Hätte das Überwachungssystem der Bank anschlagen und die Zahlungen gestoppt werden müssen? Wer muss für den Schaden aufkommen? Bleiben die Opfer darauf sitzen, oder ist die Bank haftbar? Falscher Zahnarzt War ein Vorarlberger jahrelang als Fake-Zahnarzt tätig oder gelten seine Diplome aus Südafrika in Österreich als vollwertiges zahnmedizinisches Studium? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit ein Schöffengericht in Vorarlberg. Der mutmaßliche Täter betreibt ein zahnmedizinisches Unternehmen und soll mehr als 160 Personen verleitet haben, sich von ihm behandeln zu lassen - mit schwerwiegenden Folgen. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch hat Anklage wegen gewerbsmäßig schweren Betrugs, fahrlässiger Körperverletzung und Kurpfuscherei erhoben.