Wackelige Angelegenheit

Angst vor Turbulenzen? Dann solltest du HIER sitzen

Der Kaffee wackelt, die Maschine ruckelt: Turbulenzen lassen sich nicht verhindern – wie stark du sie spürst, aber womöglich schon.
Heute Life
22.09.2026, 15:56
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Das Anschnallzeichen leuchtet auf, der Pilot bittet die Passagiere, auf ihren Plätzen zu bleiben – und plötzlich beginnt der Flieger zu ruckeln. Für manche ist es nur ein lästiges Wackeln, anderen rutscht bei jeder stärkeren Bewegung das Herz in die Hose – doch wo im Flugzeug spürt man Turbulenzen eigentlich am wenigsten?

Hier wackelt es meist weniger

Als vergleichsweise ruhig gelten Plätze in der Nähe der Tragflächen. Der Grund liegt in der Konstruktion des Flugzeugs: Rund um diesen Bereich befindet sich der Schwerpunkt der Maschine. Bewegungen durch Turbulenzen können dort weniger stark wahrgenommen werden als weiter vorn oder hinten.

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Vereinfacht lässt sich das mit einer Wippe vergleichen: Je weiter man von ihrer Mitte entfernt sitzt, desto stärker fällt die Bewegung aus. Besonders im hinteren Bereich des Flugzeugs kann sich das Ruckeln deshalb intensiver anfühlen. Wer beim Fliegen schnell nervös wird oder einen empfindlichen Magen hat, kann daher versuchen, einen Sitzplatz möglichst nahe an den Tragflächen zu reservieren.

Sind diese Plätze auch sicherer?

Hier gibt es allerdings einen wichtigen Unterschied: Weniger Turbulenzen zu spüren bedeutet nicht automatisch, bei einem Zwischenfall besser geschützt zu sein.

Bei Turbulenzen besteht die größte unmittelbare Verletzungsgefahr für Passagiere vor allem dann, wenn sie nicht angeschnallt sind. Plötzliche starke Luftbewegungen können Menschen aus dem Sitz schleudern oder Gegenstände durch die Kabine fliegen lassen. Der wichtigste Schutz befindet sich deshalb direkt an deinem Sitz – und zwar völlig unabhängig davon, welche Reihe du gebucht hast: der Sicherheitsgurt.

Darum solltest du angeschnallt bleiben

Auch wenn das Anschnallzeichen gerade nicht leuchtet, empfehlen Fluggesellschaften und Sicherheitsbehörden, den Gurt während des Fluges möglichst geschlossen zu halten. Denn sogenannte Clear-Air-Turbulenzen können mitunter auftreten, ohne dass zuvor dunkle Wolken oder ein Gewitter zu sehen sind.

Die gute Nachricht: Moderne Verkehrsflugzeuge sind dafür konstruiert, Turbulenzen auszuhalten. Was sich für Passagiere dramatisch anfühlt, bedeutet daher nicht automatisch, dass sich das Flugzeug in Gefahr befindet.

red,22.09.2026, 15:56