Überraschendes Ergebnis

Das ist der dreckigste Gegenstand in deinem Reisegepäck

Eine Untersuchung zeigt: Der dreckigste Gegenstand im Reisegepäck sind nicht die Schuhe oder die Schmutzwäsche – sondern etwas ganz Unscheinbares.
Heute Life
11.03.2026, 17:01
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Wer an schmutzige Gegenstände im Koffer denkt, hat meist sofort die Sohlen der Schuhe oder die schmutzige Wäsche im Kopf. Doch eine aktuelle Untersuchung zeigt: Der größte Keimträger im Gepäck ist ein ganz anderer – und viele Reisende fassen ihn ständig an.

Über viermal mehr Keime als andere Gegenstände

In der Untersuchung von JRPass.com wurden verschiedene typische Reiseutensilien mikrobiologisch getestet. Dabei nahmen Forscher Abstriche von den Gegenständen und setzten sie auf einen Nährboden, auf dem sich Bakterienkulturen bilden können.

Das Handgepäck hat viel weniger Bakterien als der Reisepass.
Ziga Plahutar

Gemessen wurde die Zahl sogenannter "koloniebildender Einheiten" (CFU). Dieser Wert zeigt, wie viele Mikroorganismen auf einer Oberfläche wachsen können. Je höher der Wert, desto stärker ist die mikrobielle Belastung.

Das Ergebnis überrascht:

  • Reisepass: 436 CFU
  • Aufgabegepäck: 97 CFU
  • Schuhe: 65 CFU
  • Handgepäck: 56 CFU
  • Smartphones: 45 CFU
  • Kleidung: 15 CFU

Damit ist ausgerechnet der Reisepass der am stärksten mit Keimen belastete Gegenstand im Gepäck - und lag deutlich vor allen anderen getesteten Dingen.

Deshalb ist der Reisepass so voll mit Keimen

Der Grund, warum gerade der Reisepass so viele Keime trägt, ist vor allem die häufige Nutzung. Auf Reisen wird der Pass immer wieder aus der Tasche geholt, von Sicherheitskräften geprüft und von verschiedenen Personen angefasst. Gleichzeitig wird er selten gereinigt.

Hinzu kommt, dass Hände ein wichtiger Übertragungsweg für Krankheitserreger sind. An stark frequentierten Orten wie Flughäfen oder Bahnhöfen kommen Dokumente deshalb schnell mit zahlreichen Keimen in Kontakt.

Muss man sich Sorgen machen?

Trotz der hohen Keimzahl bedeutet das nicht automatisch eine gesundheitliche Gefahr. Experten betonen, dass nicht nur die Menge der Mikroorganismen entscheidend ist, sondern auch deren Art und die individuelle Abwehrkraft des Menschen. In vielen Fällen handelt es sich lediglich um harmlose Alltagskeime.

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