Auch Dubai und Abu Dhabi

Bis Oktober! AUA verlängert Flugstopp in Nahen Osten

Die Lufthansa Group, darunter auch die Austrian Airlines, setzt wegen der Lage im Nahen Osten zahlreiche Flüge aus – teils sogar bis Ende Oktober.
Newsdesk Heute
24.03.2026, 08:27
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die angespannte Lage im Nahen Osten hat weiterhin massive Auswirkungen auf den Flugverkehr: Die Lufthansa Group zieht die Reißleine und setzt zahlreiche Verbindungen in die Region aus. Betroffen sind gleich mehrere Airlines und zahlreiche Destinationen.

Alle Fluggesellschaften der Gruppe – darunter Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Edelweiss und Lufthansa Cargo – stoppen Flüge in den Nahen Osten vorerst bis einschließlich 30. April. Darüber hinaus kommt es zu weiteren, teils deutlich längeren Aussetzungen einzelner Strecken aus operationellen Gründen.

Flüge bis Oktober ausgesetzt

Konkret werden Flüge nach Dubai und Tel Aviv bis einschließlich 31. Mai gestrichen. Eine Ausnahme gibt es bei Lufthansa Cargo: Diese setzt Flüge nach Tel Aviv nur bis einschließlich 30. April aus. Noch länger betroffen sind andere Ziele: Verbindungen nach Abu Dhabi, Amman, Beirut, Dammam, Riad, Erbil, Maskat und Teheran werden sogar bis einschließlich 24. Oktober ausgesetzt.

Auch Eurowings passt den Flugplan an. Die Airline plant, Flüge nach Tel Aviv, Beirut und Erbil bis einschließlich 30. April auszusetzen. Verbindungen nach Dubai, Abu Dhabi und Amman sollen ebenfalls bis einschließlich 24. Oktober gestrichen werden.

Wie lange die Einschränkungen tatsächlich gelten, bleibt offen. Änderungen seien aufgrund der dynamischen Lage jederzeit möglich und würden entsprechend kommuniziert, heißt es.

Umbuchung oder Kostenerstattung

Für betroffene Passagiere gibt es zumindest finanzielle Entlastung: Fluggäste können kostenfrei auf einen späteren Termin umbuchen oder sich den Ticketpreis vollständig erstatten lassen. Weitere Details dazu stellen die Airlines auf ihren jeweiligen Kunden-Websites bereit.

In einem Statement zeigt sich die Lufthansa Group betroffen: "Wir bedauern die Beeinträchtigungen, die für unsere Fluggäste entstehen. Die Lufthansa Group beobachtet und bewertet kontinuierlich die Lage im Nahen Osten und steht hierzu in engem Kontakt mit den Behörden." Gleichzeitig wird betont: "Die Sicherheit für Passagiere und Crews hat für die Lufthansa Group stets oberste Priorität."

Aktuellen Flugstatus überprüfen

Reisenden wird dringend geraten, vor der Anreise zum Flughafen den aktuellen Flugstatus zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Kontaktdaten in der Buchung aktuell sind. Wer über ein Reisebüro gebucht hat, soll sich direkt dorthin wenden.

Aufgrund des hohen Andrangs kann es derzeit zudem zu längeren Wartezeiten bei Hotlines kommen. Die Lufthansa Group empfiehlt daher, für Rückerstattungen bevorzugt die Online-Formulare zu nutzen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 24.03.2026, 08:27
Jetzt E-Paper lesen