Was für sie früher gelegentlich zur Unterhaltung beim Sex gehörte, ist in ihrer neuen Beziehung zum großen Problem geworden. Eine Frau berichtet, dass Pornografie für ihren neuen Freund einen enorm hohen Stellenwert einnimmt. Sein Konsum gehe für sie inzwischen deutlich zu weit.
"Ich bin nicht prüde; ich habe mir auch immer mal wieder etwas Erotik angesehen, aber nicht in diesem Ausmaß wie er", erklärt die Frau im "Daily Star". Sie selbst habe grundsätzlich kein Problem mit erotischen Inhalten.
Auch in ihrer früheren Beziehung seien Pornos hin und wieder ein Thema gewesen. Allerdings habe das damals völlig anders ausgesehen. "Als ich noch mit meinem Ex-Partner zusammen war, hatten wir ein paar schlüpfrige DVDs, über die wir uns immer kaputtlachten", erzählt sie.
Und weiter: "Nach einer Flasche Wein und 15 Minuten klischeehaftem Sex waren wir ausreichend erregt für echten Sex. Wir gingen ins Bett; voller Lust und bereit für mehr. Der darauffolgende Sex war immer leidenschaftlich und heiß."
Mit ihrem neuen Partner sei die Situation hingegen eine völlig andere. "Mein neuer Freund ist anders. Sex mit ihm ist widerlich, weil er auf Hardcore steht", wird die Frau im "Daily Star" zitiert und legt dann sogar noch nach:
"Ich hasse es auch, dass er regelmäßig auf der Arbeit Pornos schaut – auf der Toilette in der Mittagspause." Was soll sie nur tun?
Kummerkasten-Tante Jane O'Gorman stellt im "Daily Star" klar: "Wenn Sie befürchten, dass Ihr neuer Freund zu tief in die Sache verstrickt ist, dann sollte er dazu ermutigt werden, sich an einen Gesundheitsexperten zu wenden."
Und: "Sag ihm, dass er dir wichtig ist und du dir Sorgen um sein seelisches Wohlbefinden machst. Mach ihm klar, dass sich die Dinge verschlechtert haben und du keinen Spaß mehr mit ihm hast. Er wird nichts von deinen Erfahrungen mit deinem Ex hören wollen, aber er muss verstehen, dass seine Gewohnheiten dir nicht guttun."