Kaum ist das Beet vom Unkraut befreit, sprießt an der nächsten Ecke schon wieder das erste Grün. Wer keine Lust hat, den Sommer auf Knien zwischen Löwenzahn, Giersch und Co. zu verbringen, findet ausgerechnet im Altpapier einen überraschenden Helfer.
Das Prinzip ist denkbar simpel: Der Karton wird flächig über den unerwünschten Bewuchs gelegt und anschließend mit organischem Material bedeckt. Dadurch gelangt kaum noch Licht zu den Pflanzen darunter. Ihre Photosynthese wird stark eingeschränkt und viele Beikräuter werden mit der Zeit geschwächt.
Gleichzeitig verhindert die Abdeckung, dass zahlreiche neue Samen ideale Bedingungen zum Keimen vorfinden. Die Pappe zersetzt sich nach und nach und wird Teil der organischen Bodenschicht.
Viel Werkzeug brauchst du für den Trick nicht. Entscheidend ist vor allem, die richtige Pappe zu verwenden und sie so auszulegen, dass das Unkraut möglichst wenig Licht bekommt. In fünf einfachen Schritten ist das Beet vorbereitet.
Damit wird aus einem alten Versandkarton ein erstaunlich praktischer Gartenhelfer: Er nimmt dir das Jäten zwar nicht für immer ab, kann den Wildwuchs aber deutlich ausbremsen – und erspart so manche Stunde auf den Knien.