Die Wäsche ist frisch gewaschen, die Trommel geht auf – und statt Waschmittelduft schlägt dir ein muffiger Geruch entgegen. Ausgerechnet die Maschine, die für Sauberkeit sorgen soll, riecht plötzlich selbst alles andere als frisch. Dahinter steckt meist kein Defekt, sondern ein Problem, das sich über Wochen unbemerkt aufgebaut hat.
Moderne Waschmaschinen laufen aus Energiespargründen häufig bei niedrigen Temperaturen. Das schont Stromrechnung und Umwelt, hat aber einen möglichen Nebeneffekt: Fette, Hautschuppen und Waschmittelreste können sich leichter in der Maschine ablagern.
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Diese Waschmaschinen-Klappe hat eine "geheime" Funktion
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Besonders anfällig sind Gummidichtungen, Waschmittelschublade und andere schwer zugängliche Stellen. Bleibt es dort dauerhaft feucht, entsteht ein ideales Milieu für Mikroorganismen – und irgendwann riecht man das auch.
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Flusensieb sauber machen
Das Flusensieb gehört zu den Stellen, die im Alltag gerne vergessen werden. Dort können sich Flusen, Haare, kleine Gegenstände und anderer Schmutz sammeln. Wie du das Sieb herausnimmst, steht in der Bedienungsanleitung deiner Maschine. Vor dem Öffnen solltest du ein Handtuch und eine flache Schale bereitlegen, da Restwasser austreten kann. Anschließend Verschmutzungen entfernen, das Sieb unter fließendem Wasser reinigen und wieder korrekt einsetzen.
2
Waschmittelfach nicht vergessen
Auch die Waschmittelschublade kann zur kleinen Mief-Falle werden. Rückstände von Waschmittel und Weichspüler bleiben darin kleben und bieten zusammen mit Feuchtigkeit einen guten Nährboden für Beläge. Das Fach deshalb regelmäßig herausnehmen und gründlich mit warmem Wasser reinigen. Für hartnäckige Ablagerungen eignet sich eine Bürste. Danach alles gut trocknen lassen.
3
Gummidichtung kontrollieren
Wer nach dem Ursprung des Geruchs sucht, sollte außerdem einen Blick zwischen die Falten der Türdichtung werfen. Hier verstecken sich gerne Wasser, Haare, Fusseln und andere Rückstände. Die Dichtung vorsichtig auseinanderziehen und mit einem feuchten Tuch auswischen. Anschließend trocken nachwischen. Scharfkantige Gegenstände haben hier nichts verloren – eine beschädigte Dichtung kann schnell teuer werden.
4
Ab & zu wärmer waschen
Wer ausschließlich Eco- und Niedrigtemperaturprogramme nutzt, sollte gelegentlich einen wärmeren Waschgang einplanen – sofern es die Textilien und die Herstellerangaben der Maschine erlauben. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass niedrige Temperaturen Ablagerungen begünstigen können. Ein Waschgang mit pulverförmigem Vollwaschmittel bei höherer Temperatur kann deshalb sinnvoll sein. Wie heiß und wie häufig, hängt von Maschine und Wäsche ab – im Zweifel gilt die Bedienungsanleitung.
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Nach dem Waschen bleibt die Tür offen
Der einfachste Trick beginnt, sobald die saubere Wäsche draußen ist. Nasse Kleidung sollte nicht stundenlang in der Trommel liegen bleiben. Danach Tür und Waschmittelschublade geöffnet lassen, damit die Restfeuchtigkeit entweichen kann.
Wenn der Geruch trotzdem zurückkommt
Bleibt der Gestank trotz gründlicher Reinigung bestehen, kann das Problem tiefer sitzen – etwa im Ablaufsystem, an verschmutzten Leitungen oder in schwer erreichbaren Bereichen der Maschine. Dann sollte man die Herstellerhinweise prüfen oder gegebenenfalls einen Fachbetrieb hinzuziehen.