"Hot Brush"

Glattes Haar ohne Glätteisen? Dieser Beauty-Trend boomt

Das Glätteisen bekommt heiße Konkurrenz. Die "Hot Brush" soll Haare schnell glätten und dabei für mehr Volumen sorgen. Was sie wirklich kann.
Heute Life
17.08.2026, 14:12
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Morgens muss es schnell gehen, die Haare stehen in alle Richtungen – und das Glätteisen wartet schon. Doch ausgerechnet der Beauty-Klassiker bekommt zunehmend Konkurrenz: Die sogenannte "Hot Brush" verspricht glatte, glänzende Haare in wenigen Minuten und soll dabei besonders unkompliziert sein.

Auf den ersten Blick sieht die Glättbürste fast wie eine gewöhnliche Haarbürste aus. Dahinter steckt allerdings ein Stylingtool, das Bürsten und Glätten miteinander verbindet. Doch kann es das klassische Glätteisen tatsächlich ersetzen?

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So funktioniert sie

Das Prinzip ist simpel: Die Glättbürste wird elektrisch aufgeheizt und anschließend wie eine normale Bürste durch die einzelnen Haarpartien gezogen. Viele Modelle verfügen über beheizte, häufig keramikbeschichtete Elemente und mehrere Temperaturstufen.

Der entscheidende Unterschied zum Glätteisen liegt in der Anwendung. Dort wird eine Haarsträhne zwischen zwei heißen Platten gelegt und von beiden Seiten erhitzt. Bei der "Hot Brush" gleiten die Haare hingegen durch die beheizten Borsten. Gleichzeitig werden sie entwirrt, geglättet und in Form gebracht. Einige Geräte arbeiten zusätzlich mit Ionen-Technologie. Diese soll statische Aufladung reduzieren und damit vor allem fliegenden Haaren und Frizz entgegenwirken.

Nicht unbedingt spiegelglatt

Wer vom Glätteisen den extrem glatten "Sleek"-Look gewohnt ist, sollte allerdings keine Wunder erwarten. Die Stärke der "Hot Brush" liegt eher in einem natürlichen Ergebnis: Die Haare werden geglättet und gebändigt, behalten dabei aber mehr Bewegung und Volumen.

Gerade für Menschen, die morgens nicht jede einzelne Strähne akribisch bearbeiten wollen, kann das praktisch sein. Denn während des Stylings wird gleichzeitig gebürstet. Wie gut das Ergebnis ausfällt, hängt allerdings stark von Haarstruktur, Länge und verwendetem Gerät ab.

Auch bei kürzeren Haaren kann die Bürste interessant sein. Kurze Strähnen lassen sich mit einem klassischen Glätteisen teilweise nur schwer greifen. Mit einer passenden Glättbürste können sie dagegen leichter in Form gebracht werden.

Diesen Fehler solltest du unbedingt vermeiden

Auch wenn die "Hot Brush" als unkomplizierte Alternative gilt: Sie arbeitet mit hohen Temperaturen. Deshalb sollte das Haar vor der Anwendung vollständig trocken sein. Nasses oder feuchtes Haar ist empfindlicher und sollte nicht mit einer Glättbürste bearbeitet werden, sofern das jeweilige Gerät nicht ausdrücklich dafür vorgesehen ist. Vor dem Styling empfiehlt es sich außerdem, Knoten mit einer normalen Bürste oder einem Kamm zu lösen und einen geeigneten Hitzeschutz zu verwenden.

Bei der Temperatur gilt: lieber niedrig anfangen. Feines oder bereits strapaziertes Haar benötigt weniger Hitze als dickes und kräftiges Haar. Statt automatisch die höchste Stufe einzustellen, solltest du dich an die niedrigste Temperatur herantasten, mit der du dein gewünschtes Ergebnis erreichst.

Darauf solltest du beim Kauf achten

Wer sich eine "Hot Brush" zulegen möchte, sollte nicht nur auf die maximale Temperatur schauen. Praktisch sind mehrere regulierbare Temperaturstufen, damit sich das Gerät an die eigene Haarstruktur anpassen lässt. Auch eine Abschaltautomatik und ein Überhitzungsschutz sind sinnvolle Sicherheitsfunktionen. Eine Keramikbeschichtung kann dabei helfen, die Wärme gleichmäßiger zu verteilen. Ein drehbares Kabelgelenk wiederum macht das Styling komfortabler.

Nach der Anwendung sollte die Bürste vollständig auskühlen, bevor sie gereinigt wird. Lose Haare lassen sich entfernen, Rückstände können meist vorsichtig mit einem leicht angefeuchteten Tuch beseitigt werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.08.2026, 14:12
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