Saubere Sache

SO gehört das Besteck wirklich in den Geschirrspüler

Gabeln, Messer, Löffel – einfach rein damit? Wer sein Besteck clever einräumt, erspart sich später lästiges Nachspülen.
Heute Life
26.08.2026, 10:43
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Der Geschirrspüler ist fertig, die Tür geht auf – und trotzdem kleben am Löffel noch Essensreste, während zwei Gabeln förmlich aneinanderhaften. Schnell gerät das Spülmittel unter Verdacht. Dabei kann der Fehler schon viel früher passieren: beim Einräumen. Denn wo Löffel, Gabel und Messer landen und in welche Richtung sie zeigen, kann beeinflussen, wie gut das Wasser an die verschmutzten Stellen gelangt. Gerade beim Besteck gibt es deshalb ein paar einfache Regeln.

Darum ist die Anordnung so wichtig

In der Spülmaschine wird das Geschirr nicht wild herumgewirbelt. Rotierende Sprüharme verteilen Wasser und Reiniger im Innenraum. Damit Teller, Tassen und Besteck sauber werden, müssen die Wasserstrahlen die verschmutzten Oberflächen möglichst gut erreichen können.

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Stehen Geschirrteile zu dicht oder verdecken sich gegenseitig, entstehen Bereiche, die vom Wasser schlechter getroffen werden. Auch das Schmutzwasser sollte anschließend problemlos ablaufen können. Deshalb gilt: Die Maschine gut füllen, aber nicht vollstopfen.

Gabel & Löffel: Griffe nach unten

Wer einen klassischen Besteckkorb verwendet, sollte Löffel und Gabeln grundsätzlich mit dem Griff nach unten hineinstellen. Dadurch ragen die verschmutzten Enden nach oben und liegen möglichst frei. Ein weiterer Klassiker beim Einräumen: Löffel zu Löffel, Gabel zu Gabel. Genau das kann das Spülergebnis verschlechtern. Gleich geformte Besteckteile können eng aneinanderliegen – bei Löffeln entsteht dabei schnell eine Art "Nesting-Effekt".

Das Wasser erreicht die Flächen zwischen den Teilen dann schlechter. Deshalb besser Löffel, Gabeln und kleinere Besteckstücke durchmischen, statt für jedes ein eigenes Abteil zu reservieren. Bei einer Besteckschublade gelten dagegen die Vorgaben des Herstellers: Dort wird das Besteck meist einzeln in die vorgesehenen Halterungen gelegt.

Bei scharfen Messern gilt eine andere Regel

Bei Messern schlägt Sicherheit Sauberkeit. Scharfe Messer oder andere spitze Gegenstände sollten im Besteckkorb mit Spitze beziehungsweise Klinge nach unten stehen, damit beim Ein- und Ausräumen niemand hineingreift.

Bei hochwertigen Küchenmessern stellt sich ohnehin eine andere Frage: Gehören sie überhaupt in die Maschine? Aggressive Reiniger, hohe Temperaturen und der Kontakt mit anderem Besteck können Klinge und Griff auf Dauer beeinträchtigen. Für empfindliche Messer ist die Reinigung per Hand deshalb häufig die bessere Variante.

Diese Fehler passieren bei Tellern & Tassen

Auch abseits des Besteckkorbs entscheidet die Position über das Ergebnis. Tassen, Gläser und Schüsseln gehören mit ihrer Öffnung nach unten beziehungsweise leicht geneigt in die Maschine. So können Wasser und Schmutz wieder ablaufen, statt sich darin zu sammeln.

Große Teller, Pfannen oder Schneidebretter sollten wiederum so stehen, dass sie die Sprüharme nicht blockieren. Bleibt ein Arm an einem Geschirrteil hängen, kann das Wasser nicht mehr gleichmäßig im Innenraum verteilt werden.

Bei Kunststoffgeschirr lohnt sich zudem ein Blick in die Bedienungsanleitung. Viele moderne Maschinen besitzen kein offenliegendes Heizelement am Boden; dennoch sollten Kunststoffteile nur dann in die Maschine, wenn sie ausdrücklich spülmaschinengeeignet sind. Häufig empfiehlt der Hersteller zudem einen bestimmten Bereich, etwa den Oberkorb.

{title && {title} } red, {title && {title} } 26.08.2026, 10:43