Sandige Überraschung

Dieser Urlaubs-Fehler zerstört deine Waschmaschine

Einfach die gesamte Strandwäsche in die Maschine werfen? Keine gute Idee – denn zwischen den Fasern versteckt sich oft jede Menge Sand.
Heute Life
03.09.2026, 14:55
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Der Koffer ist ausgepackt, die Sonnencreme wieder im Schrank und jetzt wartet nur noch der riesige Berg Urlaubswäsche. Also Handtücher, Badesachen und Strandkleidung direkt in die Waschmaschine – Tür zu, Programm an.

Doch hier kann ein folgenreicher Fehler passieren: Vom Strand bringst du nicht nur schöne Erinnerungen mit nach Hause. Zwischen Fasern, Nähten und in Taschen verstecken sich oft erstaunliche Mengen Sand – und die haben in deiner Waschmaschine nichts verloren.

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Problem für die Maschine

Ein paar einzelne Sandkörner werden deine Waschmaschine nicht gleich außer Gefecht setzen. Anders kann es aussehen, wenn größere Mengen mit der Strandwäsche in die Trommel wandern oder das immer wieder passiert.

Während des Waschgangs lösen sich die feinen Körner aus Handtüchern und Kleidung und werden mit dem Wasser durch das Gerät transportiert. Dabei können sie sich unter anderem im Pumpenfilter beziehungsweise in der Fremdkörperfalle sammeln. Gelangen Schmutz und Fremdkörper in den Ablauf und sorgen dort für eine Blockade, kann die Maschine das Wasser irgendwann nicht mehr richtig abpumpen.

Besonders Handtücher haben es in sich

Die Lösung beginnt deshalb schon vor dem ersten Waschgang: Strandwäsche draußen gründlich ausschütteln. Gerade dicke Frottee-Handtücher solltest du kräftig ausklopfen. Auch Bademode verdient einen zweiten Blick: Sandkörner verstecken sich gerne in Nähten, Falten und kleinen Zwischenräumen.

Dasselbe gilt für Strandtaschen und Kleidungsstücke mit Taschen oder Umschlägen: Bosch empfiehlt in seinen Pflegehinweisen ausdrücklich, Sand vor dem Waschen aus Taschen und Umschlägen auszubürsten. Bei besonders sandigen Sachen kann es außerdem sinnvoll sein, sie entsprechend der Pflegehinweise zunächst separat auszuspülen.

Der Sand ist schon drin? Jetzt nicht weiterwaschen

Hast du die Strandwäsche bereits gewaschen und entdeckst danach Sand in der Maschine, solltest du nicht sofort die nächste Ladung hinterherschicken. Kontrolliere zunächst die Trommel und vor allem die Falten der Türdichtung. Sichtbare Sandkörner lassen sich vorsichtig mit einem feuchten Tuch aufnehmen. Anschließend solltest du den Bereich wieder trockenwischen.

Auch der Pumpenfilter gehört jetzt auf die Checkliste. Wie er geöffnet und gereinigt wird, unterscheidet sich allerdings je nach Gerät – deshalb unbedingt vorher einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen.

Wichtig: Maschine vorher ausschalten und vom Strom trennen. Beim Öffnen des Filters kann Restwasser austreten, weshalb ein flacher Behälter und Handtücher bereitliegen sollten.

Bei der Pumpe ist Vorsicht angesagt

Nach dem Öffnen kannst du sichtbare Fremdkörper und Ablagerungen aus dem dafür vorgesehenen Filterbereich entfernen. Bosch empfiehlt dabei auch zu prüfen, ob sich das Pumpenrad frei bewegen kann. Ist etwas verklemmt oder lässt es sich nicht lösen, ist der Kundendienst die bessere Wahl, statt selbst an der Pumpe herumzubasteln.

Ist alles sauber, kann, sofern die Bedienungsanleitung deines Geräts dies vorsieht, ein geeigneter leerer Spül- oder Pflegegang helfen, verbliebene lose Partikel auszuspülen.

Auf aggressive Hausmittel solltest du dabei verzichten: Sand löst sich schließlich nicht durch Essig, Natron oder besonders viel Waschmittel. Entscheidend ist zunächst, ihn mechanisch aus Kleidung und Maschine zu entfernen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 03.09.2026, 14:55
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