Klammer-Kniff

Fast ALLE nutzen Wäscheklammern falsch – du etwa auch?

Dieser Haushaltshelfer hängt in Millionen Haushalten. Doch wofür die zwei Löcher da sind, wissen die wenigsten.
Heute Life
27.08.2026, 13:03
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Aufdrücken, Wäsche einklemmen, loslassen – fertig. Bei einer Wäscheklammer kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Oder etwa doch? Ein kleines Detail an dem simplen Haushaltshelfer lässt zumindest vermuten, dass wir beim Wäscheaufhängen genauer hinsehen sollten.

Dafür sind die beiden Öffnungen praktisch

Normalerweise landet das Kleidungsstück direkt auf der Leine. Anschließend wird die Klammer darübergesetzt, sodass Stoff und Wäscheleine gemeinsam zwischen den Backen eingeklemmt werden. Das hält zwar zuverlässig, übt aber punktuell ordentlich Druck auf das Material aus.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Das Ergebnis kennt wohl jeder: Das Lieblingsshirt ist endlich trocken, dafür prangen am Stoff kleine Dellen oder hartnäckige Klammerabdrücke.

Bei entsprechend geformten Wäscheklammern lässt sich die kleinere, weiter hinten liegende Aussparung stattdessen für die Wäscheleine oder eine dünne Stange des Wäscheständers nutzen. Der Stoff wird weiter vorn gehalten. Dadurch werden Leine und Textil nicht exakt an derselben Stelle zusammengepresst. Je nach Klammer, Leinenstärke und Kleidungsstück kann das den Druck auf den Stoff reduzieren.

So probierst du den Klammer-Trick aus

Viel ändern musst du beim nächsten Waschgang nicht: Setze die Klammer so an, dass die Leine beziehungsweise passende Stange in der hinteren Aussparung sitzt. Das Kleidungsstück wird anschließend weiter vorn von der Klammer gehalten.

Vor allem bei dünnen oder empfindlicheren Textilien kann sich das Ausprobieren lohnen. Sitzt die Klammer allerdings nicht sicher oder droht die Wäsche bei Wind herunterzufallen, hat ein fester Halt selbstverständlich Vorrang. Denn nicht jede Wäscheklammer ist identisch konstruiert – und nicht jede Aussparung passt zu jeder Leine oder jedem Wäscheständer.

Auch die richtige Stelle verhindert Abdrücke

Noch wichtiger als der kleine Klammer-Kniff kann sein, wo das Kleidungsstück überhaupt befestigt wird. Bei T-Shirts und leichten Oberteilen bietet sich beispielsweise der untere Saum an. Bleiben dort kleine Abdrücke zurück, sind sie beim Tragen meist weniger auffällig als an Schultern oder Ärmeln. Hosen und Jeans können auf links gedreht und an den Beinenden aufgehängt werden. Röcke und Kleider lassen sich je nach Schnitt am Bund oder an stabilen Nähten befestigen.

Bei Socken und leichter Unterwäsche eignet sich häufig der Bund. Grundsätzlich gilt: Je schwerer ein nasses Kleidungsstück ist, desto wichtiger wird eine stabile Aufhängung, damit sich der Stoff beim Trocknen nicht unnötig verzieht.

Luft ist beim Trocknen entscheidend

Wer seine Wäsche schneller trocken bekommen möchte, sollte zudem darauf achten, dass die einzelnen Stücke nicht zu dicht nebeneinanderhängen. Je besser die Luft rund um die feuchten Textilien zirkulieren kann, desto leichter kann Feuchtigkeit entweichen.

Das spielt besonders bei dickeren Stoffen wie Jeans, Pullovern oder Handtüchern eine Rolle. Sie sollten möglichst nicht mehrfach übereinanderliegen oder zu eng zusammengequetscht werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 27.08.2026, 13:03
Mehr zum Thema
Weitere Storys