Das schreckliche Verbrechen an einer 64-jährigen Pensionistin auf dem Friedhof Baumgarten erschütterte im vergangenen Winter ganz Wien. Die "Friedhofs-Killerin" (14) überfiel das Zufallsopfer von hinten mit einem Klappmesser und stach auf 80 (!) Mal auf es ein. Obwohl das Mädchen bereits zu acht Jahren Haft plus einer Einweisung verurteilt wurde, beschäftigt die Tat am Mittwoch nun erneut die Justiz.
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Diesmal sitzt ihre damalige Freundin aus der Krisen-WG auf der Anklagebank, die das Mädchen in ihren Plänen bestärkt haben soll. Die 14-Jährige muss sich wegen Beitrags zum Mord vor einem Jugend-Schöffengericht verantworten.
Der schwerwiegende Vorwurf: Sie habe ihre gleichaltrige Freundin dazu "aufgemuntert", tatsächlich einen Menschen zu töten.
Die zum Tatzeitpunkt ebenfalls 14-jährige Freundin wurde bereits bei den Ermittlungen zur Bluttat als Beschuldigte geführt. Spätestens die Aussagen der Angeklagten im Mordprozess machten die Anklage gegen das zweite Mädchen fix.
Denn auch nach der Tat soll es Kontakt gegeben haben. Die Jugendliche fotografierte den blutüberströmten Leichnam der Pensionistin und verschickte die Bilder auch an die nun angeklagte 14-Jährige. Für sie gilt die Unschuldsvermutung.