Zum Weltherztag

Diese zwei Werte können für dein Herz entscheidend sein

Ein krankes Herz macht sich nicht immer früh bemerkbar. Umso wichtiger ist es, Risiken zu kennen.
Heute Life
29.09.2026, 21:48
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Es schlägt rund um die Uhr, meistens ohne dass wir einen Gedanken daran verschwenden. Erst wenn das Herz stolpert, rast oder plötzlich nicht mehr mitspielt, wird uns bewusst, wie selbstverständlich wir uns auf diesen Muskel verlassen. Zum Weltherztag am 29. September rückt deshalb eine Frage in den Mittelpunkt: Was können wir tun, bevor das Herz krank wird?

Die aktuellen Zahlen zeigen, wie wichtig das ist. 2025 starben in Österreich 29.342 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Damit waren sie für 33,4 Prozent aller Todesfälle verantwortlich und weiterhin die häufigste Todesursache.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Das eigene Risiko kennen

Kardiologe Peter Scherr will deshalb den Fokus stärker auf die Vorsorge legen. Herzinfarkte könnten heute hervorragend behandelt werden, erklärt er – der nächste Schritt müsse jedoch sein, sie möglichst zu verhindern. Ein wichtiger Hebel: die eigenen Werte kennen. Scherr verweist auf den britischen Ansatz "Know your Numbers". Dahinter steckt eine einfache Idee: Wer etwa Blutdruck und Cholesterinwerte kennt, kann Risikofaktoren früher erkennen und gemeinsam mit dem Arzt gegensteuern.

Das ist auch deshalb relevant, weil Bluthochdruck häufig lange keine Beschwerden verursacht. In den österreichischen Todesursachendaten war Hypertonie 2025 die häufigste dokumentierte Begleiterkrankung.

Kleine Veränderungen können viel bewirken

Herzvorsorge beginnt aber nicht erst in der Arztpraxis. Scherr betont, dass schon einfache Veränderungen einen Unterschied machen können. Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung gehören zu den wichtigsten Stellschrauben.

Dabei muss niemand von heute auf morgen zum Marathonläufer werden. Schon rund 30 Minuten Bewegung im Alltag können ein guter Anfang sein – etwa ein flotter Spaziergang, eine Runde mit dem Rad oder die Treppe statt des Lifts. Entscheidend ist vor allem, dass Bewegung regelmäßig Teil des Alltags wird.

Auch Frauenherzen brauchen mehr Aufmerksamkeit

Ein Punkt ist Scherr besonders wichtig: die Herzgesundheit von Frauen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind keineswegs ein reines "Männerproblem". Bereits die Statistik für 2024 zeigte, dass sie bei Frauen wie Männern die häufigste Todesursache waren.

red,29.09.2026, 21:48